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bildet ganz ebenso wie Panath. 243 die Korrektur von zu*⁴ die Vorbedingung für die Setzung des richtigen Accents.
In den ersten Reden(Helena bis Demonikos) finden sich gelbe Korrekturen von 1b(= 1* bei Martin) nicht; es sind aber statt dessen grüne vorhanden, die mehr durch die schrägere Lage und die gröfsere Flüssigkeit der Buchstaben als durch die Farbe der Tinte gegen den Text sich abheben. Ich betrachte auch den Urheber dieser Korrekturen als einen Genossen von corr. 2 und führe zum Beweise folgendes an.
Helena 11. 7 hatte jener Korrektor zu σεμννυννεςϑαι die Variante&ꝓpν☛ᷣνν an den Rand gesetzt; man erkennt in der heute vorhandenen Rasur noch deutlich die Buchstaben 8ναανμαα mit der charakteristischen Form des. Corr. 2 hat diese Variante fälschlich als Nach- trag dem Texte einverleibt und sie dann natürlich am Rande ausradiert. An dieser Stelle erscheint also corr. 2 als die jüngere Hand. Nun vergleiche man dagegen Demonic. 3 π NS⁴⁵οσ pr., punctum post» add. 2. Unser Korrektor ändert dies in πι᷑ιαεονσα Frotusr- in der Weise, dafs er aus dem» ohne Rasur ein π macht und olery als Fort- setzung auf den Rand schreibt; der schwarze Punkt steht jetzt mitten in dem Wort x0εεν hinter dem. Ich denke, es geht hieraus zur Genüge hervor, dafs jener Punkt älter sein mufs als der Nachtrag und dafs er aus eben diesem Grunde nur corr. 2(nicht corr. 4) zugewiesen werden kann. Der Vergleich mit der Tinte der daräber stehenden Korrektur σeυννeσαμρ̈ νσι) corr. 2 bestätigt diesen Ansatz durchaus; es erscheint also an dieser Stelle corr. 2 als die ältere Hand.
Damit ist bewiesen, was vorher vermutet wurde. Auch der Korrektor mit der grünen Tinte kann, weil er bald früher bald später korrigiert als corr. 2, nur als Genosse dieses Kor- rektors gedacht werden. Man könnte ihm hiernach ebenfalls die Bezeichnung 1 ² beilegen, und ich werde dies vorläufig thun; vielleicht ist aber, wie sich unten zeigen wird, aus inneren Gründen doch eine gesonderte Bezeichnung vorzuziehen.—
Die zuletzt besprochene Demonikosstelle giebt noch zu einer weiteren Schlufsfolgerung Anlals. Die Punkte, die zur Bezeichnung der Interpunktion dienen, sind für gewöhnlich schwarz und könnten an sich ebenso gut von corr. 4 wie von corr. 2 herrühren. Da nun aber an der angeführten Stelle der Punkt mit Sicherheit auf corr. 2 zurückzuführen ist, so sind wir auf Grund dessen zu der allgemeinen Annahme berechtigt, dals von diesem Korrektor der gröfste Teil der Interpunktion besorgt ist, und haben damit eine recht hübsche IIlustration gewonnen zu der aus lateinischen Handschriften bekannten ÜUnterschrift: legi, distinxi, emendavi, relegi. Zuerst liest 1 ², darauf interpungiert und emendiert corr. 2, dann wird von 1 ½ noch einmal Korrektur gelesen.
Es mufs jetzt die weitere Frage aufgeworfen werden, woher die Korrekturen von 1 b und 2 stammen. Den besten Aufschlufs darüber giebt die Beschaffenheit dieser Korrekturen selbst. Sie treffen mit seltenen Ausnahmen das Richtige; daraus ist zu schliefsen, dafs sie entweder auf den Archetypos von I' selbst oder auf eine mit diesem aufs engste verwandte Handschrift zurückgehen. Ich entscheide mich für die zweite Möglichkeit und trete den Beweis zunächst für corr. 2 an. Es wird genügen, wenn ich mich auf das für den Panegyrikos und Philippos vor- liegende Material beschränke.
lch bemerke vorweg, dafs corr. 2 mehrfach Laute, die in der späteren Aussprache wie ¹


