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Etwas Wunderbares ist an diesem Ergebnis nicht; es ist bereits aus der oben erwähnten Subskription des Busiris bekannt, dafs ein Schreiber manchmal sogar in Gemeinschaft mit zwei Genossen eine Rede durchsah. Es würde sich nur fragen, ob sich auch das für I' nachweisen läfst.
Ich bin dieser Ansicht und beziehe mich dafür auf§ 14 der Friedensrede. Hlier findet sich nach or: 7r00 ſd. h. neben der Zeile§ 14. 1 am Rande ein gelbes Stigma, ausgeführt von der Hand, die Martin mit 1² bezeichnet. Diesem Stigma gehen andere Buchstaben am Rande vorher:§ 3 Z. 1 β—§ 5 neben der Zeile, in welcher der Satz rƷσν*υάα ν αœeeσκαν be- ginnt,„—§ 8 Z. 1—§ 12 Z. 1 s. Diese früheren Buchstaben rühren aber nicht von 1* her, auch nicht, wie man vermuten könnte, von erster Hand, sondern, wie besonders Gβ und„ deutlich zeigen, von corr. 2. Daraus ergiebt sich wieder die unabweisliche Folgerung, dafs corr. 1* diesen Passus erst durchgesehen haben kann, als corr. 2 bereits korrigiert hatte. Wir haben also-in 1° ebenso gut wie in 1 ½ einen mit corr. 2 gemeinschaftlich arbeitenden Genossen zu er- kennen.
Dalfs es unter diesen Umständen noch lohnen sollte, corr. 1“ und corr. 1 ²b auseinanderzu- halten, wird kaum jemand annehmen. Ich werde darauf verzichten und mache dafür noch fol- gendes geltend. Es steht nichts im Wege, im Panegyrikos§ 3. 2 Accent und Spiritus von Aσ2οw- 11. 3 zodν« in mg.— 18. 1 den Accent von æidov und 18. 7 den Accent von Gννμφσςρον statt für 1e vielmehr für 1b in Anspruch zu nehmen.§ 88. 2 droœxri¹d— 165. 3 871νG% ÿund 175. 3 Gr⁵ασuueνν weise ich corr. 2 zu;§ 27. 1 aber stammen m. E. Apostroph und Spiritus von ⁴εν*ν erst von dritter Hand(corr. 3), die auch sonst neben dem runden den eckigen Spiritus verwendet. Erkennt man diese Modifikationen der Angaben Martins an, so korrigiert von§ 51. 2= fol. 258° ab ausschliefslich 1*, bis dahin, wenn man von 44. 8 ab- sieht, ebenso ausschliefslich 1 b; es ergiebt sich also, dafs beide Genossen alternierend gearbeitet haben. Wollte man solche Unterschiede bezeichnen, so müfste man das auch bei corr. 4 und noch mehr bei corr. 3 thun; ich ziehe es deshalb vor, überhaupt darauf zu verzichten und mich für 1* und 1 b der Gesamtbezeichnung 1b zu bedienen.
In diesem Sinn ist die Bezeichnung schon bei den folgenden Stellen zu fassen, die zur wei- teren Bestätigung des gewonnenen Resultats dienen mögen.
Panath. 243 dπσαπεεοοσε ντας dmρμεεονντιασα pr., dποστεοσονντασ corr. 2, drτοστεςροννιασό corr. 1 b. Die Korrektur von o zu ov mufs selbstverständlich älter sein, als der übergesetzte Circumflex; 1 ½ korrigiert also hier später als 2.
Paneg. 130 der: det P pr., de? corr. 2, der corr. 1 ²b. Man sieht durch den rötlichen von 1 ½ herrührenden Circumflex einen schwarzen eckigen Spiritus, der folglich nur von corr. 2 her- rühren kann, hindurchscheinen. Eine Rasur ist nicht vorgenommen.—
Antidos. 290 0uvroxæoεν pr.(eu scheint während des Schreibens aus korrigiert). ouro Iενν corr. 2, 0010. Nααosενν corr. 1 b. Man darf auch hier wohl behaupten, dals ouro erst zu ovro korrigiert sein mufste, bevor der richtige Accent darüber gesetzt werden konnte.
Gespann 36 α] 165 ννm⁶) P pr., deu] 169'd corr. 2, d εl 145˙νν corr. 1à. Der Apostroph nach ist ursprünglich schwarz, aber rötlich nachgezogen; der Spiritus über v steht auf dem zweiten schwarzen Punkt, es ist dafür ein rötlicher Punkt links neben den ersten schwarzen gesetzt. Dadurch ist die Reihenfolge der Korrekturen gesichert.
Trapezit. 24 1 αενοισςσαι I pr., I.αεναꝙρο,αασ οασ‿ι corr. 2, o½ᷣνοαιαεκεισνσασαι corr. 1b. Auch hier Fr.-G. 1886. 2


