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führen. Im ersten Teil begegnet nur das unziale σ% am Schlufs der Zeilen und das unziale 4— das letztere, wie ich hinzufüge, ziemlich regelmäſsig, wenn ein Buchstabe mit über der Linie stehendem Querstrich wie z. B. s vorhergeht, weil die Minuskelform zum Anschlufs an einen solchen Buchstaben weniger geeignet war—; im zweiten Teil kommen die Unzialformen für ð und E hinzu, vereinzelt aber auch andere wie Gespann 50.4 dQνονρœᷣmτiæ. Abkürzungen ge- braucht der erste Schreiber nur für» am Ende der Zeile(auch in der Mitte eines Wortes, so Helena 39. 7 στνενσασ l☚σ) und für zai; der zweite kürzt alƷ auch in anderen Endungen. Als Abkürzung für aœzꝛ steht im ersten Teil stets die bekannte Form in einem Zuge, im zweiten ebenso regelmäfsig das Minuskel-«⁊ mit der nach abwärts gezogenen Abkürzung für aαᷣ. Von den einzelnen Buchstaben zeigt namentlich» in beiden Teilen einen charakteristisch verschiedenen Duktus; den von Martin erwähnten Ligaturen ist die für ov hinzuzufügen, die ich nur im zweiten Teil und auch hier nur in der letzten Silbe einer Zeile gefunden habe. Die gröſsere Flüchtigkeit des zweiten Schreibers offenbart sich aufserdem in der häufigeren Weglassung des» am Schlufs eines Wortes, der unbegründeten Verdoppelung von 4 und nach Vokalen, sowie in zahlreicheren Itacismusfehlern und Auflösungen von Elisionen.
Die Accente und Spiritus rühren nur zum kleinsten Teil von erster Hand her; es ist von sämtlichen Korrektoren an der Vervollständigung gearbeitet. Martin scheint S. 29(zu Paneg. 57 iτιιι den von erster Hand gesetzten Spiritus einige Bedeutung beizulegen. Ich lasse mich darauf nicht ein. Alle Accentuation ist, auch wenn sie von I pr. herrührt, Schreiberwerk; die ältesten Handschriften haben keine Accente und Spiritus, es kann deshalb auch das, was etwa I pr. in seiner Vorlage bereits vorfand, nicht als Überlieferung, sondern nur als spätere Zuthat betrachtet werden. Für die Thätigkeit der Korrektoren ist charakteristisch Panath. 242 oöre xr*τιινοι: ourswrixονα pr., oνέκαινιιιισ corr. 2. Hier war in I die Silbe zjνj vor dem gleichklingenden ⁊ν ausgefallen. Der Korrektor bemerkt diesen Fehler nicht, und da er ein Wort xrιαακοοσ nicht kennt, setzt er den Spiritus asper; davon war dann die Verwandlung von z in ϑ die notwendige Folge. Ich denke, dieser Fall zeigt klar genug, dafs Spiritus und Accente ohne Rücksicht auf irgendwelche Vorlage nachgetragen zu werden pflegten. Ein anderes Beispiel dafür liegt Philipp. 153. 1 ⁴εμκ%τ τõm/ᴵ⏑wcͤ-h“ AO: uœy(om. 2εμ½ τ⁴) P pr., Czë corr. 2 vor. Man ver- gleiche aufserdem für die eigenmächtige Veränderung der Muta vor nachgetragenem Spiritus asper Areop. 29. 3 ourανον I pr. ov doyiatoy corr. 2. Daſs die Korrektoren selbst manch- mal schwankten, welchen Spiritus sie setzen sollten, zeigen die Formen von ατς, über denen mehrfach ein kreuzförmiger Spiritus erscheint, den man nach Belieben als lenis oder asper deuten kann. Man wird durch alles dies sehr eindringlich daran gemahnt, woher die Accente und Spiritus in unseren Handschritten stammen; es wäre vom rein textkritischen Gesichtspunkt aus das Richtigste, sie im Apparat gar nicht zu berücksichtigen und alle Varianten ohne Accente und Spiritus drucken zu lassen.
Für die Vorlage von F hat Martin auf Grund der häufigen Verwechslung von I' und T, A und f, X und E festgestellt, dals sie in Unzialen geschrieben war, ebenso daſs sie bereits die Abkürzung des» durch einen übergesetzten Querstrich hatte. Die Zeilenlänge ergiebt sich aus Panath. 88 detν τοοσπηινιευναα το τ⁷mQποπσινσ³ειν πτιοασσιιεναιν το τπ—Jοοεοσιςσηάνακνοπ P pr. Der Schreiber sprang, als er bis 7Frooetoy gekommen war, auf dszv wieder zurück. Der Grund dafür mufs, da kein Homoioteleuton vorliegt, in dem Zeilenanfang gesucht werden; wir


