Aufsatz 
Landgraf Ernst Ludwig und seine Sorge für die Hebung seines Landes / D. Bonin
Entstehung
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Turnen. 2 St. 4 ab: Kempf. Schwenkungen, Umreihungen, Schritt- und Hüpfarten in Ver- bindung mit Drehungen, Reigen; Freiübungen mit Belastung(Stäben und Hanteln); Ubungen an den Leitern, Stangen, Barren, Schaukelringen, mit dem langen und dem kurzen Schwing- seile. Spiele.

Handarbeit. 2 St. 4a: Frl. Erdmann. 4b: Frl. Greifzu. Erlernen verschiedener Nähte.

Dritte Klasse. Klassenführerin von 3 a: Frl. Bickel. Klassenführerin von 3 b: Frl. Walther. Religion. 2 8St.

a) kath. 3ab: Dr. Seitz. Die Lehre vom Busssakramente, von den Geboten, von den Gnadenmitteln, nach dem Mainzer Diözesankatechismus. Das Wichtigste aus dem Kirchen- jahre. Ausgewählte biblische Geschichten des Neuen Testamentes, nach Mey.

b) evangel. 3ab: Dr. Bert. Die biblischen Geschichten des Neuen Testamentes. Katechis- mus: Glaubenslehre. Kirchenlieder. Choralgesang.

c) israel. 3 ab: Eschelbacher. Wiederholung der diblisehen Geschichte bis zu den Königen. Geschichte des Reiches Juda und Israel. Nachbiblische Geschichte. Die Juden unter macedonischer Herrschaft bis zum Abschluss des Talmud. Wiederholung der Glau- benslehre. Der Pflichtenlehre I., II. und III. Teil.

2. Deutsch. 5 St. 3a: Frl. Binder. 3 b: Frl. N. Klein. Behandlung von Lesestücken und

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Gedichten aus Paldamus-Rehorn, V. Im letzten Vierteljahre: Lektüre von Uhlands Ernst, Herzog von Schwaben. Das Wichtigste aus der Verslehre und der Lehre von

den Redefiguren. Zusammenstellende Wiederholung der in den vorausgegangenen Klassen gelegentlich besprochenen Dichter. Aufsätze über folgende Themen:

3a: 1. Uber die verschiedenen Arten der Übermittelung einer Nachricht. 2. Was mir ein Fingerhut er- zählte. 3.*) Der Rhein, Deutschlands schönster Strom. 4. Die Elemente hassen das Gebild der Menschenhand. 5. Bilder aus Vossens IdyllDer siebzigste Geburtstag. 6.*) Ein Wintertag. 7. Geringes ist die Wiege des Grossen. 8.*) Eines Freundes Treue muss bis zu Gefängnis, Tod und Grab bestehen.(Mit Berücksichtigung der in Uhlands Drama gegebenen Verhältnisse.) 9. Die Poesie des Wassers.

3 b: 1. Maximilian, der letzte Ritter. 2.*) Ein Ausflug in die Bergstrasse.(Brief.) 3. Beharrlichkeit führt zum Ziele. 4. Das Motto zu SchillersLied von der Glocke. 5. Beschreibung eines neuen Hauses.(Brief.) 6.*) Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen. 7. Mainzer Kur- fürsten aus dem Hause Schönborn. 8.*) Die Schönheiten des Winters. 9. Herzog Ernst von Schwaben und Werner von Kiburg, ein Bild der Freundestrene.

Ausserdem je 6 freie Arbeiten in beiden Klassen.

.Französisch. 4 St. 3a: Frl. Bickel. 3 b: Frl. Walther. Ploetz-Kares, Übungsbuch

(Ausgabe D), Stück 1 23. Im letzten Vierteljahre Lektüre:La pièce de cent sous par Mme. de Bawr.(AusRecueil de contes et récits pour la jeunesse I.) Gedichte.

.Englisch. 4 St. 3a: Frl. Binder. 3: Frl. N. Klein. Gesenius, Lehrbuch I., Kapitel

10 24. Lektüre ausgewählter Stücke aus Gesenius. Gedichte.

.Rechnen. 2 St. 3a: Heess. 3 b: Dr. Daub. Gesellschafts-, Mischungs- und Zinsrechnung. Raumlehre. 1 St. 3a: Heess. 3 b: Dr. Daub. Körper, Fläche, Linie, Punkt, Winkel.

Die geradlinigen Figuren und ihre Berechnung.

Geschichte. 2 St. 3a: Frl. Bickel. 3 b: Frl. Walther. Die Zeit von 16481871. Geographie. 2 St. 3a: Frl. Bickel. 3b: Prl. Walther. Deutschland, die Schweiz, die Niederlande, das deutsche Oesterreich, die deutschen Kolonieen. Kartenzeichnen.

Chemie. 2 St. 3a und 3 b: Dr. Daub. Die wichtigsten Elemente und ihre Verbindungen.

Im Anschluss hieran das Wichtigste aus der Mineralogie.

Zeichnen. 2 St. 3 a und 3 b: Frl. Gülcher. Zeichnen nach einfachen Gipsmodellen und Vorlagen. Kolorierte und schattierte Ornamente.