9. Zeichnen. 2 St. 6a: Frl. Gülcher.— 6 b: Becker.— Geradlinige Figuren. Anfang der
gebogenen Linie.
10. Singen. 1 St. 6a und 6 b: Frl. von Cordier.— Ein- und zweistimmige Lieder; Ton- und
Treffübungen; Einführung in die Kenntnis der Noten und Vorzeichen.
11. Turnen. 2 St. 6a und 6 b: Frl. Bickel.— Freiübungen im Stehen; verschiedene Geh- und
Hüpfarten. Zweier- und Viererreihen. Widergleiche Tritte. Ubungen mit dem langen Schwingseile, an der schrägen und wagerechten Leiter, an den Stangen und auf den Schwebekanten.— Ball- und Laufspiele.
12. Handarbeit. 2 St. 6a: Frau Mayr.— 6 b: Frl. Erdmann.— Das Häkeln.
Fünfte Klasse.
Klassenführerin von 5 a: Frl. Bernhard.— Klassenführerin von 5 b: Frl. Kratt.
1. Religion. 2 8St.
a) kath. 5 ab: Hellmeister.— Busssakrament. Ausgewählte Fragen aus der Lehre vom
Glauben und vom Gebet. Die biblischen Geschichten des Alten Testaments nach Vorschrift gelernt oder gelesen. Erklärung der heil. Messe. Das Wichtigste aus dem Kirchenjahre.
b) evangel. 5ab: Vogt.— Die biblischen Geschichten der Unterstufe wurden wiederholt,
diejenigen der Mittelstufe samt Bergpredigt und ausgewählten Gleichnissen zugefügt. Erstes und zweites Hauptstück des Provinzialkatechismus. Kirchenlieder und Choralmelodieen.
c) israel. 5ab: Eschelbacher.— Biblische Geschichte von den Richtern bis zur Rück-
kehr aus der babylonischen Gefangenschaft.— Glaubenslehre: Gott, seine Eigenschaften und Werke, das ewige Leben und das Messiasreich. Von der Offenbarung.— Feier- und Festtage. Die zehn Gebote mit ausführlicher Erklärung; Gebete, Psalmen und Bibelsprüche.
2. Deutsch. 5 St. 5a: Frl. Bernhard.— 5 b: Frl. Kratt.— Behandlung von Lesestücken und
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Gedichten aus Paldamus-Rehorn, IV.— Wiederholung der Wortlehre; Lehre vom reinen einfachen und erweiterten Satze; der zusammengezogene Satz.— Rechtschreibübungen: Dehnung des i durch e, ähnlichklingende Vokale, Auslassung von Vokalen; der Apostroph; Gebrauch der Konsonanten, ähnlichklingende Konsonanten, Ausfall von Konsonanten; Fremd-
wörter.— Satzzeichenlehre.— Aufsätze über folgende Themen: 5a: 1. Die Schwalbe.— 2. Ein Volk des Altertums.— 3.*) Der reichste Fürst.— 4. Der blinde König. — 5.*) Sokrates.— 6. Das Lied vom braven Mann.— 7. Krösus und Solon.— 8.*) König Alexanders
Enthaltsamkeit.— 9. Was der Main dem Vater Rheine erzählt.
5b: 1. Der Frühling.— 2.*) Der Räuber.— 3. Krösus und Solon.— 4. Die Quelle von Uhlands Gedicht „Klein Roland.“— 5. Die Bürgschaft.— 6.*) Perikles.— 7. Wie Reinecke aus seinem Bau geholt wird.— 8. Die älteste Kultur der Römer.— 9.*) Europas Meerengen.
Ausserdem in beiden Klassen je 6 freie Arbeiten.
. Französisch. 5 St. 5a und 5 b: Frl. Bernhard.— Ploetz-Kares, Elementarbuch(Ausgabe D),
Stück 46—77.
.Rechnen. 3 St. 5a: Kempf.— 5b: Frl. Kratt.— Rechnen mit gemeinen Brüchen und mit
Dezimalbrüchen.
„Geschichte. 2 St. 5 a: N. Klein.— 5 b: Der Direktor.— Geschichte des Altertums bis zum
Untergange des weströmischen Reiches.
. Geographie. 2 St. 5a: Frl. N. Klein.— 5 b: Frl. Kratt.— Die Staaten Europas mit Aus-
nahme von Deutschland.
. Naturgeschichte. 2 St. 5a: Schader.— 5 b: Frl. Kratt.— Im Sommer: Pflanzen mit
schwierigeren Blütenteilen; im Winter: Reptilien, Amphibien und Fische; Wiederholung der Säugetiere und Vögel; das Hauptsächlichste über den menschlichen Organismus.
. Schreiben. 2 St. 5 a und 5 b: Frl. von Cordier.— Deutsche und lateinische Schrift. Ziffern


