Aufsatz 
Die Pädagogik des Isokrates
Entstehung
Einzelbild herunterladen

_ in en

habe; wenn er von den Studien und Beschäftigungen der Jünglinge ausführlich sprieht; wenn er andeutet, dass der Mann zu den Eigenschaften der Jugend, die er vermehre, noch avdoia und dixawoovvn haben solle; wenn wir das wenige hinzunehmen, was er über Kleidung, über das An- sehen, in dem körperliche Erziehung steht, über das Elend der Sclaverei, über den wahren Stolz, über die Schönheit, über Erwerb und Wohlstand sagt, sind wir mit seiner Staatspädagogik zu Ende; ein König kleide sich auch königlich körperliche Erziehung ist doch nicht wichtiger als geistige Selaverei ist elender als der Tod und Bar- baren sind von Natur aus Sklaven das übrige ist mei- stens schon früher beigebracht, und es genügt, den Schluss des schulmässigen Lobes der Schönheit herzusetzen(Helen.. 5458): H001 dov ırv abrov dgav drepuhdoow aBarov voig rovngois WOTLEQ 1E00v roınoavreg, ToVrovVg eig Tov Errihoısov xoovov Ölolwg En. worreg Tovg OAnv uw sulkıv ayadov noıhoavreg. Ein Triumph der Phrase!

Seine ganze Lehre lässt sich dahin zusammenfassen: Die Verfassung was er über die verschiedenen idea: der Verfassungen sagt, ist unwichtig ist die Seele des Staa- tes. Diese muss gut berathen sein;,das kann sie nur, wenn die Verwaltung gut ist und die Beamten und Rathgeber; diese gibt es aber nicht ohne den Aöyog und diesen nicht ohne des Isokrates gıAooopia also hängt die ganze Besserung der athenischen Verhältnisse von seiner gılooopia ab.

Isokrates hat nun auch wirklich seine Idee für fruchtbar gehalten; hat das Ideal des Staats an Bildern aus der Ver- gangenheit und Schilderungen aus seiner Zeit entwickelt; hat einzelne Ideale aufgestellt als König den Agamemnon, als Feldherr den Timotheos, als Staatsmann vor allem Pe- rikles, als allgemein sittliche Ideale Herakles und Theseus, ganz im Einklange mit sonstiger griechischer Anschauung, als Lehrer sich selbst(das ist doch wohl auch Ki Zweck der Antidosis); aber wirklichen Einfluss auf die Er- ziehung seiner Zeit oder der Zukunft hat er nicht mehr und nicht weniger gehabt, als die anderen Sophisten auch.