Aufsatz 
Die Pädagogik des Isokrates
Entstehung
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aus dem Staate entschwunden ist, zeigt seine schwarze Schilderung der athenischen Gerichtsverhältnisse, der athe- nischen innern und äussern Politik er meint auch die Seeherrschaft sei od dızaia; auch von owgpgooVvn kann in einem solchen Staate nicht viel die Rede sein, wo fast alle Bande der Zucht und Ordnung entweder gelockert oder gelöst sind. Es muss ein Heilmittel gefunden werden, und Isokrates glaubt es gefunden zu haben.

Nach dem Bisherigen könnte es scheinen, dass alle seine Besserungsvorschläge in seinen politischen Anschauungen, Erneuerung der alten Verfassung und Krieg mit Persien aufgingen. Doch dem ist nicht so. ist im Be- sitze eines ganz neuen und unfehlbaren Mittels; es gefun- den zu haben,.ist sein ganz eigenes Verdienst, worauf er sich nicht wenig einbildet. Allerdings hängt es zusammen mit einer Besserung der&ruırndevuare.

Er spricht sich nämlich an Nikokles(2) im Anfang über den Unterschied der Erziehung des gemeinen Mannes und des Königs aus und meint: roög yap Idıyrag Lori roll va raıdevorra, uakıora uEv 10 um vgvpäv al avayralsodaı regi vod Blov za Exaornv aywvilsodaı vıv nuloav, Erreı) ol vouoı, a9 oVg Exaoroı rolırevouevoi Tuyyarovo, Er Ö' 7 Tagpnola zei 70 pavegög 2Feivau vois ve plhoıg Errınkndaı zai voig&yIgolg errıHEodaı Teig ahlmykwy Auagriaug' rgög dE Tovro1g zai row roımrov tıveg Toy zrgoyeyevnusvov broINRag WS yon Lv zarahskoirtaoın wor 2E andavıov voirwv eixög aurovg Beitiovg yiyveodaı.

Wir erkennen hierin bisher schon entwickelte Anschau- ungen isokrateischer Pädagogik wieder. Er hält Besitz für achtungswerth; es ist ihm, wie schon oben gesagt, ein nicht geringes Zeichen ungesunder Zustände ,- dass Reichthum gefährlich ist und ein gesuchtes Objeet für die Angriffe der Sykophanten. Erhält sogar Wohlhabenheit für die Grund- lage kräftigen Bürgerstandes; Schlechtigkeit komme von Ar- muth und Armuth von Faulheit her; die Arbeit, welche Wohlstand bringt und bedingt, ist ihm darum sehr viel werth. Zwar verehrt er Geld und Reichthum nicht abgöttisch;