eine bessere Verfassung geben, als die so für alle Verhält- nisse sorgt?
Vergleichen wir nun diese beiden Stellen miteinander, so finden wir in sehr vielen Dingen eine grosse Ueberein- stimmung, manchmal wörtliche Anklänge: im Panegyr. und Areop. wird gesagt, Reichthum sei den Alten kein Mass- stab des Glückes gewesen, freilich mit dem Unterschiede, dass Paneg. 76 Ehre durch Thaten erworben und den Kindern hinterlassen, Areop. 53 vernünftiges Leben und hinlänglicher Wohlstand der Bürger als wahrer Reichthum bezeichnet wird. Ich erinnere an das, was oben über zuun und owpgooUrn beigebracht wurde.
Beiden Reden ist gemeinschaftlich die Behauptung, dass zu guter Erziehung der Bürger nicht viele Gesetze nöthig seien. Paneg. 78.„zioravro yco, Ocı roig zakoig zayadoig or avdgwnwv oVdev denosı rolhköv yoauuero, AAN ar ollywv ovvInudıwv dediws xal sregi Tor Idiov zai zregi row xoıw@v Önovonoovow. Areopag. Al. rovg Ö’aoypakösg rraudevousvovg zul Tols arrlög zeıdvorg 2Iehr,osıv Zuudvein, und im Anfang deiv dd roög 00908 rrolurevou£vavg od Tag oroag Lurunkavaer yoauudıov AAN Ev Teig Woyaig&yeıv zo dixaıov. Und hier ist zu erinnern an die dıxaumauvn und ihre Bedeutung.
In beiden Stellen ist auch in ganz gleichem Sinne von den&rrırndevuere und ihrer Bedeutung für die Erziehung des Volkes die Rede. Wir finden also bisher zur Volkser- ziehung nothwendig Gesetze und Zucht.
Ueber die Gesetze ist schon vorgebracht, sie sollen wenige, aber gut sein, wie es Panegyr. 78 heisst, auch axgıßog, genau bestimmt sein; wie er das näher meint ist, Nikokl. 2, 17 zu lesen: Cnreı vouovg To ev ovurtav dızalovg zal ovup£govrag al opioıw adroig Öuokoyovusvovg(mit innerer Consequenz), 7909 de rovroıg oirıves Tag ev augıoßyenosıg 08&haylorag, rag de Öıehvceıs wg olor Te Tayloras voig nohlraug roıotow' Talra yap Aravra 77900- eivar dei Toig zahög zeıuevors. Ohne Zweifel hat hier Isokrates die Anforderungen an gute Gesetze treffend


