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Ordnung und Friede gehalten, wie im Staate; und all’ dies komme nur von seiner Mässigung und Gerechtigkeit.
Zu diesen beiden Stellen, den bedeutendsten für die Erkenntniss des isokrateischen Begriffes von dıxauoovvn und o@peooVYn, tritt noch Nikokl.(3) 44, 45. Es wird hier verlangt, dass man die Tugenden nach den verschiedenen Umständen beurtheile, znv dıxaumovvnr Er raig arroglaıg, any dE OWpgooÜImP Er Taig Övraoreiaugs, ııv Ötyxgareıav Er Taig Tov veorigev Nlızlag. Er, Nikokles, habe sich in allen Lebenslagen erprobt:&rdeng uer yes yonuarwv zarahzsıpdeig oVrw dlxaıov Zuavröv TAOEOYOV, VOTE undeva Avrınocı Toy olırov kaßeov Ö’2&ovolay Gore moLEiIv 6 Tı ar Bovkouar, OWpgOVEOTEgog row IL wr@v&yeröunr: Tovzav Nauporigwv Eroarnoa vadıny&yov av Nlızlav,&v 7) To0g rihelorovg av eugoev srheiora gregi rag rroafeıg Lauag-
’ TAvVOVTaC.
Aus anderen Reden ist nur Weniges beizufügen: de Pace 69 wird es od dix«ıov genannt, dass sich Mächtige über Schwache die Herrschaft anmassen; Areop. 37—39 wird der Areopag eine ganz besondere Stätte und Schule der owgygooV0rn bezeichnet. De Pace 63 fasst er als noth- wendige Vorbedingung des Glückes zusammen zyy evo&ßeıav zul TV OWFEOOUVNV zul av aAkny ageııy. Unter edogBeıa versteht er natürlich diefromme Verehrung der Götter; der Be- griff ist zu bekannt, als dass er vieler Erläuterung bedürfte.
So sehen wir, dass Isokrates unter Vollendung der Tugend die Vereinigung von dıxaıoovvn, o@pgooÜVn und evo£ßeıe versteht. Die dıxaıoovurn bezieht sich hauptsächlich auf das Verhältniss zu den Mitmenschen, die o&pgoovwn auf die innere Vollendung und Reinigung, die edodßsıa auf das Verhältniss zu den Göttern. Der dixauog thut, was Pflicht‘und Billigkeit verlangen; der owgpgwv hat seine Leidenschaften bezähmen gelernt und ist weise und mass- voll geworden. So ist die o@ygooVVn nur ein höherer Grad der 2yxgareıa, wie die Stelle Nikokl. 45 zeigen kann und die Zusammenstellung mit den Gegensätzen@xoAcola und vßgıs, de Pace 119.


