Aufsatz 
Die Pädagogik des Isokrates
Entstehung
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Diese Erkenntniss ist die Frucht geistiger Thätigkeit, der Uebung der geistigen Kräfte. Er rechnet Ant. 271 nur Diejenigen unter die Philosophen, welche Studien treiben, 2 0» rayıora Amıyovreı ev rorabenv poörnoıv, nämlich in jeder Lage das Richtige in Wort und That zu treffen; 278 stellt er yooveiv ed neben ed A&ysıy, als nur Denen zukommend, welche Redestudien eifrig und gı4o- 00pwg betreiben. Diese Uebung der geistigen Kraft(raga- oxevaleıy vnv PooVnoıW) geschieht besonders durch Forschen, Nachdenken, Berathschlagen(Tyreiv, poovrilew, Bovkede- 09«1), Euag. 41, und der so Gereifte weiss nicht nur sich in alle Lagen des Lebens zu schicken und sich ein Leben ohne Leid zu bereiten, sondern er nützt auch Anderen. Paneg. 2.&vog Öavdoög Ed PooVIoaVrog Üravres&v aro- Aabosıav Bovkousvor zowoveiv ing Exelvov dıavolag.

Derartige Männer haben die herrlichsten Zeiten über Hellas heraufgeführt, Antid. 308; dagegen wer selber nichts nutz ist, kann auch Andere nicht verständig machen, Nikokl. 52.

Durch die nahe Beziehung, in welche Isokrates die 900- vnoıg mit der Beredtsamkeit bringt, führt er uns seiner Auf- fassung der raıdst« schon näher. Er hatte an jener Stelle gerade keine besondere Veranlassung, von den Mitteln der Erziehung und Bildung selbst zu reden: er wollte nur in kurzen Strichen zeichnen, woran man den vollendeten Mann erkenne. Die Zeichnung verräth auch den Utilitarier; denn mit Ausnahme der Forderung, die Leidenschaft immer zu beherrschen, was er Nikokl, 29 Baoıkızararov nennt, ist von Erziehung zur Tugend, die um ihrer selbst willen geübt wird, nicht die Rede.

Bevor wir aber des Isokrates eigene Meinung über die rraıdeia entwickeln, ist noch zweier Stellen zu gedenken,