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Uebrigens fällt die Auseinandersetzung erst in’s richtige Licht, wenn wir einige der hauptsächlich betonten Begriffe nach Isokrates’ Meinung genauer untersuchen. Es sind dies zunächst pöorg und pgornong.
Isokrates ist der Ansicht, dass, um zur Tugend zu ge- langen, schon die Natur ‚gut‘ angelegt sein muss.
Er meint zwar Phil. 35, dass wir alle vielmehr ge- schaffen seien, das Falsche als das Richtige zu treffen, und weist es als einen Irrthum zurück, Antid. 197, zu behaupten, dass es keine Erziehung gebe, welche zum Reden oder Handeln geschickter mache, wenn nicht schon hervorragende Anlage vorhanden sei. Doch zeigt die weitere Entwicke- lung an dieser Stelle, dass Isokrates, auch abgesehen von der Beziehung auf Redekunst, doch nur eine gute Natur für bildungsfähig hält; eine solche kann schon von selber von Irrwegen auf den rechten Pfad gelangen, wieviel mehr an der Hand eines guten Lehrers. Keine Kunst kann aber einer schlechten Natur Tugend erschaffen, denn Schlechte haben an der Tugend keinen Theil. Nikokl, 30.&’ gern ueya PoovOr, ng ovdev n£gos Tois mormgois uereorı. Nikokl.(3) 43. Ötrauoodvnv rail suggoodunv idıa#Tiware 10V xahwv»ayadäv övca. Panath. 198. rg de yonoiung (Euwygiag) Zr nor»al iavrag Övvankıng Opekziv ov x01rWVoÖVTag TOVg TTOVngoVS, aAAa Eyyıyvougnv Toig zaAög yeyorooı za TEIgauEvorS xal rrerradevuerors. Antid, 274 nyoöuaı de Toaıbenv uev veyunv, Hrıg Toig nardg Trepvxooıw agsrnv Evegyaoaır' av ai dırcıoobvnv, oVre TrooTegov ovre vov oVdeniav eivaı.
So involvirt also schon der Ausdruck yvoıg in jener Erklärung den Begriff der Tugend. Noch bestimmter tritt dies heraus durch seine Zusammenstellung mit poomoLg (vorher ed pgovoövreg).
In Nikokl.(3) 46, 47 stellt er angeborene und erworbene Tüchtigkeit einander. gegenüber. Wenn zu trefflicher Anlage noch die Erkenntniss kommt, dass Tugend das höchste Gut ist, wird man ihr dauernd treu bleiben.@&10v uEv oVv xai Toög pvosı xooulovg drrag Enaıveiv za Iavudlev,!rı de


