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An einer Stelle, in welcher er über die geringe Be- deutung naturwissenschaftlicher und dialektischer Studien spricht, fasst er den Inhalt einer guten Erziehung zusammen in praktischer Befähigung für tägliches Leben und Berufs- arbeit, in gewandtem, gefälligem und sicherem Umgang mit Anderen, in Selbstbeherrschung und Männlichkeit, in standhafter Ausdauer und Bewahrung von Ruhe und Gleich- mass des Geistes auch im höchsten Glücke. Panath. 30. tivag oVv zahl menaudsvulvovg, Ereidn Tag TEeyvas xal tag Zrriornuag al rag Ödvrausıg anodorıuako,; ro@rov usv Toüg rag yoWuEvovg Toig rgayuaoı ToIg zard cıV nusgav&xaocnv rgogsiincrovoi, al av doSav Enurugi) Tüv xaıg0v Eyovrag zal duvaudınv og erui vo rokd oroyaleodaı Tod ovupegovrog‘ FErrsira ToVg NYENIVIWg al dialog önukodvreg toig aei srhnoıelovor, zal Tag uEv Tv ahlov andiag zei Bagvrnrag 2vroAog zul Gadlwg PEpovrag, Opäg Ö'avrovg OS duvarov Elapgorarvovg za UErQLWIETOVg TOIg ovyodoı rragEyovrag, Er ÖE Tovg Tor uev 7dovöv asi 200- roüvras, rov de oVupog@v u Klav yrroudvovg, alh avögw- das Ev adraig dıdzeıuevovg zei Ing PÜoewg Ass, ng uer£yovreg Tuyyavousy' TETAQTOV, OTTEQ UEYLOTOV, TOÖS um dınpPeigoulvovg uno ToW Eurgayı@v und Efiorauevovg adrov und’ Örregnpavovg yıyvoutvovg ahh Luutvorrag 7) zaseı TOv&ı PgoVoÜVLWW, zul un uakhov xalgovrag Toig dia Tüynv ünagfacıw ayadois n vois dıa mv adıöv pooıw xal poovnow 25 agyhgs yıyvoutvoıg. Solche Män- ner sind verständig, vollkommen und im Besitze aller Tugend.
Diese Aufzählung der Eigenschaften eines ‚Erzogenen‘ lässt erkennen, dass Isokrates hier auf den Einfluss wissen- schaftlicher Bildung zunächst keine Rücksicht nimmt; zu solcher Tugend ist jede gute Natur angelegt; sie zu erwer- ben, scheint keine besondere Schwierigkeit, sie zu besitzen, kein besonderes Verdienst zu sein. Es scheint von der Erziehung nichts verlangt zu werden, als dass sie den Menschen befähige, sich mit Vortheil und Anstand im praktischen Leben zu bewegen.
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