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von ſtatten. Werden dort die Flügel aufgeſpannt, ſo müſſen hier Fühlhörner und Füße in die richtige Lage gebracht werden. Auch das Käferſammeln iſt im ganzen eher zu begünſtigen. Mancher Sammler ſcheidet nun ganz genau, und nimmt alles, was dem Syſteme nach zu den Koleopteren gerechnet wird, mag es auch ſonſt wenig der Vorſtellung von einem Käfer entſprechen, z. B. alſo auch Weibchen des Leuchtkäfers, in ſeine Sammlung auf, durchaus aber keine andern Thiere, mögen ſie auch bedeutende Aehnlichkeit mit Käfern haben, alſo z. B. keine Schaben oder Cikaden. Andere dagegen nehmen auch Inſekten anderer Ordnungen, die nicht gerade ſehr fremdartig erſcheinen, hinzu, z. B. Libellen, Weſpen, Phryganeen. Im allgemeinen wird man finden, daß Knaben, wenn ſie ſich auch im Sammeln auf eine beſtimmte Ordnung beſchränken, doch gar manches im ganzen Bereiche der In⸗ ſekten und der andern niedern Thiere beobachten. Sie werden überhaupt vertrauter mit der Natur. Und dies kann nur einen günſtigen Einfluß auf ihr ganzes Weſen ausüben. Wenn wir nun bisher ſo ſehr die Selbſtthätigkeit, das Selbſtbeſtimmen, Selbſtſammeln betont haben: werden wir es da für unrecht erklären, wenn Eltern den Kindern ſolche Käfer(und dasſelbe gilt natürlich auch für Schmetterlinge, Steine u. ſ. w.), die ſie nicht ſelbſt ſammeln können, alſo ausländiſche, zum Geſchenke machen? Gewiß nicht, inſofern dadurch eine ſchon vorhandene, mit eigener Mühe erworbene und gut gepflegte Sammlung vermehrt und geziert wird. Ein ſolches Geſchenk iſt zugleich Belohnung und Ermunterung. Aber dagegen möchte ich mich erklären, daß etwa dem Knaben, der noch keine Sammlung hat, eine ſolche, gut erhalten und ſchön geordnet, geſchenkt werde, vielleicht in der Abſicht, ihn nun zur Vermehrung derſelben durch eigene Thätigkeit anzufeuern. Die Abſicht wird wohl nicht erreicht


