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eingeordnet. Namentlich das ſorgfältige Beſtimmen iſt, könnte man faſt ſagen, eine Art von wiſſenſchaftlicher Beſchäftigung, oder befähigt doch zu einer ſolchen. Dieſes Beſtimmen iſt aber für einen ernſten Sammler durchaus nothwendig, ja es kann faſt als ein Unterſcheidungszeichen desſelben von dem leichtfertigen, dem es bloß um das Erjagen oder um das Haben und den bunten Schein zu thun iſt, gelten, daß dieſer ſich nicht weiter um Namen kümmert, als ſie ihm leicht geſagt werden können, jener ſie ſelbſt aufſuchen will. Auch für Sammler von Schmetterlingen, ſowie überhaupt für alle Sammler, gilt, was Auerswald, Anleitung zum rationellen Botaniſiren, S. 5 ſagt:„Der Vortheil des Selbſtbeſtimmens liegt darin, daß man dabei in die Noth⸗ wendigkeit verſetzt wird, die einzelnen... nicht bloß als ſolche zu ſtudiren, ſondern ſie aus ihren näheren und ferne⸗ ren Verwandten auszuſuchen und von ihnen zu unterſcheiden.“ Und ferner S. 6:„Es iſt daher jedem Anfänger ganz dringend anzurathen, nicht vor der Selbſtbeſtimmung... zurückzuſchrecken, denn ſie iſt der einzige Weg, welcher ihn zu einer Sicherheit führt, zu der er auf einem andern, nur ſcheinbar leichteren Wege nie gelangen kann.“ Sobald nun der Knabe über die erſten Anfänge hinaus iſt, und ſobald man ſieht, daß es ihm ernſt iſt mit dem Sammeln nicht nur, ſondern auch mit dem Kennenlernen: ſo iſt es räthlich (auch dies gilt ebenſo für die andern Arten von Samm⸗ lungen), ihm ein gutes Buch zugänglich zu machen, in welchem er durch eigenen Fleiß Auskunft über Namen und weiterhin über Lebensart der Thiere erhält. Was er über dieſe Lebensart in ſeinem Buche lieſt, wird er in der Natur wiederzufinden ſuchen; er wird, iſt er einmal auf dieſem guten Wege, ſolche Schmetterlinge, deren er in ſeiner Samm⸗ Mittl. Bürgerſchule.. 2


