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Schuliahr 1923.
1. 25. Oktober 1923: Das Ringen der christlichen und heidni .: schen Kultur und das Toleranzedikt von Mailand 313. Vortrag mit Lichtbildern von Direktor Dr. K. Breuer.
2. 15. November 1923: Die Heide. Vortrag mit Lichtbildern von Stadtschulrat Henze.
5 59 oremder 1923: Die Jugendbewegung von heute. Vortrag von Dr. theol. Hörle.
4. Dezember 1923: Volkseinheit und Volkserziehung. Vortræa 1 Dr. Ge i
Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung. 4 ktras won Dr. K. Cebhardt, Teſtor dss
5. 29. Februar 1924: Kant und seine Kritik der Gottesbeweise.(Zu seinem zweihundertjährig- burtstage). Vortrag von Stadtschulrat H. Schüßler. n jDeihundar hbrixen Ge
7. 4. April 1924: Die Seeschlacht am Skagerrak. Vortrag von Ingenieur H. Gachot.
Schuljahr 1924.
1. 13. Mai 1924: a) Entwicklung der Selektenschule; b) Vorbereitungen für die Elternbeiratswahl.
heiten. 3. Juni 1924öↄ: Bestimmungen für die Elternbeiratswahl. Rechenschaftsbericht, Schulangelegen- 3. 24. Oktober 1924: Aus der Geschichte des deutschen Kunstgewerbes. Vortrag mit Lichtbildern.
Redner: Direktor Dr. K. Breuer.
K. B 4. 13. November 1924: Marokko. Land und Volk. Vortrag mit Lichtbildern. Redner: Direktor Dr.
. Breuer.
5. 20. November 1924: Eine Wanderung zu unsern deutschen Vulkanen in der Eifel. Vortrag mit
Lichtbildern. Redner: Direktor Dr. K. Breuer.
6. 28. November 1924: Tut anch Amon. Ein Geschichts- und Kulturbild aus dem alten Aegvpten. Vor- trag mit Lichtbildern von Dr. Vatter, Assistent am Völkermuseum.
7. 4. Dezember 1024: Der Naturschutzpark in den Salzburger Zentralalpen. Vortrag mit Lichtbildern. Redner: Studienrat Dr. Heimen.
. 8. 11. Dezember 1924: Dante. Mit Proben aus der Uebersetzung des Redners. Vortrag von Dr. H. Geisow.
9. 18. Dezember 1924: Nikolaus- und Weihnachtsfeier.
10. 16. Januar 1925: Thomas von Aquin-Feier: Festrede des hochw. Herrn Stadtpfarrers Geistl. Rates Msgn. Dr. Herr:„Der hl. Thomas, Kant und die Gegenwart.“
11. 13. März 1925: China— Japan— Korea. Vortrag mit naturfarbigen Lichtbildern. Redner Herr Han Fongkeng aus Korea.
12. 2. April 1925: Land und Leute in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Nach den neuesten persönlichen Beobachtungen. Vortrag mit Lichtbildern von Herrn Caritasdirektor Pfarrer Kneipp.
Daß die ernste Vortragstätigkeit zuweilen von guten Unterhaltungsabenden mit gewähltem Programm unterbrochen wurde, wirkte nur anziehend und sammelnd auf die Teilnehmer an den Volksbildungsveran- staltungen der volksbildnerischen Arbeit der Schule.
Der Verein sieht aber die volksbildnerische Aufgabe nicht mit seiner bisherigen Tätigkeit als erschöpft an, sondern er hat sich als erstrebenswertes Ziel gesetzt, nicht nur wie bisher weiterzuarbeiten, sondern zu- nächst einmal die Zahl der populär wissenschaftlichen Vorträge in sorgfältiger Wahl überwiegend werden zu lassen, wobei neben geschichtlichen, literaturhistorischen, erd- und naturkundlichen Themen auch Fragen der Weltanschauung und Erziehungsprobleme zu Worte kommen sollen.
Sodann will er versuchen, an die Vorträge letztgenannter Art eine Diskussion anzuknüpfen.
Endlich sollen ein oder zwei abendliche Fortbildungskurse unter fachmännischer Leitung für besonders Interessierte eröffnet werden.
Neben diesen drei wichtigsten Aufgaben des Vereins hat er als kleinere, nicht minder wichtige Auf- gabe sich die Vermittlung von guten Lehrstellen zum Ziel gesetzt. Die im tätigen Leben stehenden Mitglieder wenden sich an die Schule, die dann auf Grund eingehender Auskunftserteilung und von Ratschlägen zu vermitteln sucht und dies in einer Reihe von Fällen mit Erfolg durchgeführt hat.
Ein kleiner Fond für besondere Fälle endlich steht dem Verein zur Verfügung, um in wirtsch aft- lichen Notfällen helfen zu können.
Die bisherige Entwicklung des Vereins läßt erhoffen, daß bei intensiver und ausdauernder Kleinarbeit die Aufgaben, die er sich gestellt und die aus der Zeit heraus ihm erwachsen, einer Erfüllung entgegenrei- fen und die Schule auch hier ihre Pflicht gegenüber dem Vaterlande, den Eltern und ehemaligen Schülern in dem ihr bescheidenen Maße erfüllt.
Besinnlicher Halt mit Rückblick, Einblick und Ausblick ist für einen Verein, der sich besondere Ziele gesetzt hat und sich seiner besonderen Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern bewußt bleiben will, notwendig und eifert zu tätigem Handeln an. In diesem Sinne wollen diese Ausführungen aufgefaßt sein.


