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Sterne. Rectaſcenſion. Declination. Sterne. Rectaſcenſion. Declination.
5 Gemimorm 7² 375+ 280 22⸗ 44 Sehrpiois 16 21m— 260 7⸗ a Leonis 10 b 1*+ 120 40“ a Herculis 17 b 8m+ 14° 33 a Ursi maj. 10 55,+ 620 31“ a Ophiuchi 172 289+ 120 40“ a Virginis 13 185— 100 25 a Lyrae(Veja) 18 329+ 380 39 Spica a Aquilae(Atair) 19 44+ 80 30⸗
a Bootae 144 9m+ 190 58“ a Cygni(Teneb)] 20 ² 37+ 44° 46“ Wrdturus a Cephei 21⁴ 155+ 610 59“
a Holonadsc, 15 29,+ 270 12“ 9 Pegasi 22² 585+ 14 27
Da die Tabelle nach der Rectaſcenſion geordnet iſt, ſo gibt ſie auch die Reihenfolge an, wie die Sterne culminiren; zugleich kann man ungefähr erſehen, welche von ihnen zugleich ſichtbar ſind; doch iſt hierbei nicht allein die Rectaſcenſion, ſondern auch die Declination zu berückſichtigen, da dieſe die Länge, alſo auch die Dauer des Tagebogens beſtimmt.
Uebertragung der gefundenen Linien auf die Erde.
Erdkugel und Himmelskugel ſind concentriſch; verſetzt man ſich alſo in den Mittelpunkt der Erde und zieht von hieraus gewiſſermaßen die Punkte und Kreiſe des Himmelszeltes auf die Erde herab, ſo geben, wie ſchon bemerkt, Axe und Pole des Himmels, Arxe, Nordpol und Südpol der Erde; die durch jene gelegten Declinationskreiſe erſcheinen als größte Kreiſe durch Nordpol und Südpol um die Erde und heißen Meridiane; der Himmelsgequator wird Erdaequator. Die Geſichts⸗ linien zu einem Parallelkreiſe des Himmels bilden einen Kegel mit der Spitze im Erdmittelpunkte, deſſen Durchſchnitt mit der Erdkugel den entſprechenden Parallelkreis der Erde beſtimmt. Somit er⸗ halten wir(Fig. 7.) für 4 die Himmelsaxe NS die Erdaxe ns,
den Himmelsaequator A den Erdaequator aq, den Himmelsparallelkreis PL den Erdparallelkreis pl, den Declinationskreis NDS den Meridian nds.
Suchen wir uns nun vermittelſt der genannten Linien auf der Erde zu orientiren.
Der Abſtand eines Ortes vom Aequator heißt die Breite dieſes Ortes; ſie entſpricht alſo der Declination des Zenithes des Ortes am Himmel; ſie wird gerechnet von 0 bis 900 und kann nörd⸗ lich(+) und ſüdlich(—) ſein. Da alle Punkte in demſelben Breitekreiſe gleiche Breite haben, ſo muß zur genauen Beſtimmung eines Ortes noch ſein Meridian gegeben ſein, zu welchem Ende einer von allen Meridianen als erſter oder Ausgangspunkt der Zählung gelten muß. Als ſolchen nahm man ſeit Ludwig XIII. denjenigen an, der über Ferro geht(die Grenze der alten und neuen Welt), doch kann man beliebig auch den Meridian irgend eines andern Ortes als erſten betrachten. So rechnen die Franzoſen von Paris 200 öſtlich von Ferro, die Engländer von Greenwich 170 39⸗36“ öſtlich von Ferro, Nordamerika von Waſhington 59⁰ 2“ 35“ weſtlich von Ferro. Der Winkel nun, den der Meridian eines beliebigen Ortes mit dem als erſten angenommenen bildet, oder der Bogen auf dem Aequator zwiſchen dem erſten Meridian und dem des Ortes, heißt die Länge dieſes Ortes; ſie wird gerechnet von 0 bis 180⁰ und iſt, da jeder Meridian die Erde für ſeinen Ort in eine öſtliche und weſtliche Halbkugel theilt, entweder öſtlich oder weſtlich. Iſt(Fig. 8) der größte Kreis


