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gegenüber, welche die größten in ganz Europa ſein ſollen, liegen viele Inſeln im Weltmcere, von denen Eine und zwar die größte, Britannien heißt.— Man nennt die Völker, welche über Maſſalien(Marſeille), im Mittellande, und die, welche an den Alpen und dieſſeits der pyrenäiſchen Gebirge wohnen, Kelten— diejenigen aber, welche über dieſem keltiſchen Lande, gegen Süden, am Weltmeere und dem hereyniſchen Gebirge liegen, und weiterhin alle bis an Skythien nennt man Gallier0.— Nach dieſen⸗ Andeutungen Diodor's liegt der hereyniſche Wald im Norden Germaniens und ſtimmt mit dem Berge Sevo oder dem Sewo⸗(Sewe⸗?) Gebirge des Plinius““*) der Lage nach überein, das, unerſteiglich, den riphäi⸗ ſchen Bergen an Größe und Höhe nicht nachſteht und vom kimbriſchen Vorge⸗ birge an den ungeheuren Buſen Codanus, voll von Inſeln, bildet, unter denen Skandinavien von unerforſchtem Umfange, und nicht viel kleiner, als dieſes, Epigia oder Eningia iſt. Dieſer Sevo möchte aber am wahrſcheinlichſten nicht in dem jetzigen Deutſchland, ſondern in dem Germanien jenſeits des baltiſchen Meeres oder in Skandinavien und zwar in der mächtigen Bergkette zwiſchen Schweden und Norwegen zu ſuchen ſein*).
Strabo lebte unter Auguſtus und Tiberius; ſeine Geographica ſind in 17 Bücher eingetheilt. Seiner Anſicht zufolge erhebt ſich Germanien nach Süden hin, wo es einen mit den Alpen zuſammenhangenden, nach Oſten laufenden Berg⸗ rücken bildet, als ob dieſer ein Theil der Alpen ſelbſt wäre. Einige behaupten dieſes auch ſowohl wegen der Lage, als auch aus dem Grunde, weil daſſelbe Holz auf dieſen Bergen wächſt, wie auf den Alpen. Nur ſind die Theile dieſes Bergrückens nicht ſo hoch, denn jene. Hier— alſo im ſüdlichen Germanien— iſt auch der hercyniſche Wald, ſind die Völker der Sueven, die zum Theil in dem Walde ſelbſt wohnen, wie die Colduer, in deren Lande auch Buiaemum(Boviaemum), die Hauptſtadt des Marbod, liegt.— Von den Sueven wohnen, wie eben erinnert wurde, einige innerhalb, andere außerhalb des Waldes, dieſe an den Grenzen der Geten*).— Es iſt aber die Nation der Sueven ſehr zahlreich; denn ſie reicht
48) Diodor. Sicul. V, 32.: 49) Plinii hist. natur. IV, 27.— Sevo mons ibi immensus.
50) Cluver, Germania antiq. III.§. 48.— Hummel, Kompendium deutſcher Alterth. II.§. 5. 6, 4.—. 51) Strabo, VII. cap. 1.§. 3., EEijorca yo—„οlα memσ»οτν voœ υexi ros Sarsce Todεr oͤdxo urd Od ν εεαeνενννν, de dν 1μινσοσςσ 0GH.&ꝓ 16ν ATA s2 d-) zad ανπεςσρνναη υνωα ouro, Jedν ενε 1 ν Texεει⁴ασσ Ʒεσσν, uæl d τ τ mτνν Sne r†νέοευν pννου⁹ν er z005r6„„s dG dloνeν α τανmπν ⁴μσν. Eyrcνσα d'εασν να 6 EOvνιοοι dουι να τ τσ qom⁸αωπmďñãSr, 10 2ν oixοεννταα ενν—*


