iſt aber ſchon bei Ariſtoteles**) keine Stadt, ſondern eine ſich nach Nordweſten erſtreckende Bergkette im Lande der Kelten(Pyrenaei montes s. saltus Pyrenaeus), an welcher der Iſter und der Tarteſſus entſpringen. Dieſer ¹), erzählt der Letzt⸗ genannte weiter, hat ſeine Mündung außerhalb der Säulen des Herkules, während jener ſeinen Lauf durch ganz Euroxa nimmt, bis er endlich in den Pontus Euxinus ſich ergießt. Von den andern Flüſſen ſtrömen die meiſten von den arkyniſchen (hercyniſchen) Bergen aus gegen Norden, welche ſowohl in Hinſicht der Größe ihrer Ausdehnung, als auch der Höhe in dieſer Gegend die bedeutendſten ſind.— Noch Andere laſſen den Iſter von dem hercyniſchen Walde unmittelbar kommen 45). Der Fluß theilt ſich ſodann nach ihrem Dafürhalten in zwei Arme, von denen der eine ſich in den Pontus Euxinus ergießt, der andere aber in's adriatiſche Meer.
Verworren ſind— das läßt ſich nicht läugnen— dieſe magern Nachrichten, dunkel, ſelbſt unrichtig die Vorſtellungen von der Lage der angeführten Gegenſtände der phyſiſchen Erdkunde. Doch die Kenntniß der Erdoberfläche breitet ſich allmählich immer weiter aus, beſonders durch den zunehmenden Verkehr der Völker. So wird die Stadt Pyrene des Herodot bei dem ſpäteren Ariſtoteles zu einem Gebirge gleiches Namens, das die Grenze zwiſchen Hiſpanien und Gallien bildet, und der Iſter hat ſeinen Urſprung nicht mehr an dieſer fernen weſtlichen Bergkette; ſondern ſeine Quelle rückt immer weiter nach Morgen. Sie findet ſich am hercyniſchen Walde. Aber wo breitet ſich dieſer aus? Hier wird es in den nächſten Jahr⸗ hunderten nicht heller; es herrſchet mehr als Waldesdunkel und Waldesnacht, in welche unſer Gebirge, obgleich weit ausgedehnt und anſehnlich durch Höhe, zurück⸗ tritt— ja, in Germanien ſogar verſchwindet für längere Zeit. Doch, o Wunder! ein hercyniſches Gebirge taucht nun plötzlich in Italien auf ²⁰), iſt aber eben ſo ſchnell wieder verſchwunden.—
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13) Aristotelis in meteorolog. I, 13. En ds 711¶◻ IIuoνννσ(0οοντο 9⁴ 8GT 600 OO duαρσsεσνφναεονν ν v*⸗ Kelrdαν) O60% ⁸ τ⁸☛ 1τιος
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14) Es iſt der jetzige Quadalquivir, den die Alten Bätis, und die Bewohner des Landes auch Certis nannten. Livius, XXVIII, 22. Superato Baete amne, quem incolae Certim appellant.
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15) Aristot. de mirab. Oaο ϑ ααχ τem To τ, 080vTa. S T EOx vlGν *αοιυιέννιν sd ρυμαν, x&ενεσα˙σσ.
16) Alexander Polphiſtor, ein Geograph, deſſen Zeitalter fich nicht genau beſtimmen läßt— vielleicht ein Zeitgenoſſe des Ariſtoteles. EOx, 0009 Iralααmςσασς,


