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ſo findet man unten feſteres Geſtein, während nach oben Waſſer und Luft ihr Zerſtörungswerk ſchon begonnen haben; durch Verwitterung bildet ſich in den Spalten der Steinbrüche nach kurzer Zeit ein weicher, brauner Bol, der etwas eiſenhaltig iſt. In den oberſten Schichten iſt der Anameſit blaſig und ſchlackig, und die von oben in die Spalten eingedrungene Feuchtigkeit hat ihn ſo verwittert, daß breite ockergelbe und braune Adern einer lehmartigen Maſſe ſich durchziehen. Beſonders charakteriſtiſch für dieſen Anameſit iſt das Vor⸗ kommen mehrerer Mineralien in ſeinen Druſenräumen. In den mittleren und oberen Schichten liegt viel Sphäroſiderit in den blaſigen Höhlen, wahrſcheinlich ein ausgeſondertes Zerſetzungsprodukt des Anameſits. Der Sphäroſiderit beſteht bekanntlich aus kohlenſaurem Eiſenoxydul und kommt hier vor entweder ſchwarz undurchſichtig und dann metallglänzend, in Halbkugeln bis zu 1 bis 2 Zoll Durchmeſſer, aber auch blau⸗ ſchwarz, graugrün, durchſcheinend, in dieſem Falle fettglänzend, in kleineren Halbkugeln, herab bis zu faſt mikroſkopiſchen Körnchen. In den tieferen und auch höheren Schichten findet ſich öfters Opal in verſchiedenen Varietäten. Edel⸗ opal ſoll früher bei Bockenheim gefunden, worden ſein. Glasopal oder Hyalith kommt noch zuweilen vor, die ſchönſten Exemplare bei Marköbel, auch recht hübſche bei Steinheim, kleinere und weniger durchſichtige bei Bonames. Halbopal kommt in großen rundlichen Stücken von ½ bis 1 Fuß Durchmeſſer ſehr ſchön bei Steinheim vor, und zwar in den verſchiedenſten Farben, vom reinſten Milchweiß durch alle Nüancen des Gelb und Braun bis zum dunkelſten Grünſchwarz.— Beim Bau des neuen Irrenhauſes zu Frankfurt fanden ſich in einem Doleritbruch große Quantitäten gemeinen Opals von brauner Farbe und zuweilen etwas faſerigem Anſehen auf der Bruchfläche, ſowie etwas Halb⸗


