Aufsatz 
Die geognostischen Verhältnisse der Umgegend von Frankfurt a.M
Entstehung
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opal. Ferner ſind erwähnenswerth: kryſtalliſirter Chabaſit und Philippſit, die bei Nidda im Vogelsberg vorkommen.

Außer den ſchon genannten Fundorten kommt Dolerit und Anameſit noch an vielen Stellen in Frankfurts Umgegend vor, wie bei Bruchköbel, Wilhelmsbad, Eſchersheim, Ecken⸗ heim, beim Oberforſthaus u. ſ. w. Beide ſind für uns ſehr wichtig, denn man benutzt den härteren Dolerit zum Straßenbau, den weicheren Anameſit zum Pflaſtern, zu Ein⸗ faſſungen der Trottoirs, zu Eckſteinen, Waſſerſteinen, die gleich in den Steinbrüchen für dieſe Zwecke behauen werden. Ferner wird der verwitterte blaſige Anameſit der oberen Schichten zerſtoßen und gemahlen und zu Cement verarbeitet.

Ueber Dolerit und Anameſit lagern die Produkte ihrer Verwitterung, lehmartige Schichten von grauer oder durch⸗ Eiſen erzeugter brauner Farbe, welche einen beſonders frucht⸗ baren Ackerboden bilden, dem die üppigen Fluren der Wetterau hauptſächlich ihre große Ertragsfähigkeit und die Bewohner ihren Wohlſtand verdanken.

Ueber das Alter dieſer plutoniſchen Geſteine läßt ſich ſchwer etwas Beſtimmtes ausſagen. Sicher iſt, daß ſie während der Tertiärperiode entſtanden ſind, da ſie faſt alle die unteren Schichten der Tertiärformation durchbrochen haben, dagegen von den oberſten Schichten überlagert worden ſind; oder richtiger, es wurden die Thäler zwiſchen den kegel⸗ förmigen Erhebungen durch die Litorinellenkalke ausgefüllt. Wahrſcheinlich ſind ſie nicht gleichzeitig entſtanden, ſondern während eines langen Zeitraums, während deſſen auch die Sedimentgeſteine ſich fortentwickelten.

Das Todtliegende. Wenden wir uns nun zu den Flötzgebirgen oder Sedi⸗ mentgeſteinen, d. h. denjenigen Schichten, welche, aus ihrer