A. Knochenfische.
Teleostei.
I. Stachelflosser(Acanthopteri).
a) Barsche(Percoidei).
1) Perca fluviatilis L., Flussbarsch(Bärsch, Bärsching). 2 Exempl. aus dem Main.
Besitzt nur zwei Paar Otolithen; ein Paar im Vorhof, ein zweites Paar im Sack.
2) Acerina cernua L., Kaulbarsch(hier Steinbärsch, in Frankfurt Stachelbärsch). 4 Exempl. aus dem Main.
Flossenf.: D. 14/13, P. 13, V. 1/5, A. 2/5, C. 17. Bei einem Stück war der erste Stachel der Rückenflosse stark nach rechts gekrümmt.
Nur 2 Paar Otolithen; das eine Paar im Vorhofe, kleiner, das andre im Sack, in einer zum grössten Theil knöchernen, grossen Blase am Grunde des Hinterhauptsbeines. Den zweiten Stein des Sackes, die sagitta, konnte ich hier ebensowenig wie beim Barsch auffinden; sie scheint den Percoiden ganz zu fehlen.
b) Panzerwangen(Scleroparei).
3) Cottus gobio L., Kaulkopf(Dickkopf). In Bächen häufig, auch im Main; 5 Exempl. untersucht.
Flossenf.: I D. 7, II D. 18, A. 13.
Scheint ein sehr gefrässiger Fisch zu sein; drei Stück, die ich frisch erhielt, hatten durch Ueberfüllung ihres Magens ein ganz unförm- liches Aussehen.
Nur ein Paar Otolithen im Sack aufgefunden.
c) Makrelen(Scomberoidei).
4) Gasterosteus leiurus Cuo., Stichling(Stachelfisch, Sämchen). In den unbedeutendsten Bächen, wie im Frankfurter Stadtgraben, im Metzger- bruch, mitunter in grossen Mengen; seltener im Main. Untersucht wur- den 22 Stück aus einem Graben bei Offenbach; 23 Exempl. aus dem Main.
Bei einzelnen, besonders grösseren Exemplaren aus dem Main zeigen sich oben auf den Seiten manchmal 6 Knochenschienen(5 ist die gewöhnliche Zahl), deren letzte bis beinahe zur Spitze des zurückge- legten zweiten Rückenstachels reichen kann.
In den Quellenteichen und Bächen am Vogelsberg, so namentlich um Grünberg und Laubach, sollen die Stichlinge nach Dr. L. Glaser (Zoolog. Garten VI, 1865, S. 189) ohne alle Zeichnung, dagegen in den Rheinwassern(wie auch in hiesiger Gegend) allenthalben nach Art der Barsche über den Rücken mit dunklen, breiten Querbinden gezeichnet sein. Siebold schreibt übrigens diese Färbung(a. a. O. S. 68) über- haupt den jüngeren Individuen zu.
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