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cher an Temporal- und Modalformen ist, welche in Ver- bindung mit Partikeln die Sâtze auf das feinste nüanciren. Doch ich wende mich zur Sache selbst, und betrachte die fraglichen Tempora, um das Ganze besser zu übersehen, nach Beschaffenheit des einfachen und abhängigen, d. h. durch Partikeln gebildeten Satzes. Der Kürze wegen beschränke ich mich doch nur auf das Prasens. Dieses Tempus ist von dem Imperfectum der Bedeutung nach eben so verschieden, als Sollen von Können, wirkliche Möglichkeit von einer bloſs gedachten, vorgestellten. Wenn es heiſst: exeamus extra pôortam, so sieht jeder, dafs hier von einem Sollen(Wol- len), nicht aber von einer Möglichkeit, wie dieser Entschluſs auszuführen, die Rede ist: niemand wird sagen exiremus, ohne in dem andern eine ganz andere Vorstellung zu erre- gen. Exirent, oder fingerent altiores Pyrenaei iugis, in der oratio obliqua ist etwas ganz anders.(Beispiele für das Sol- len sowohl, als auch für die Art und Weise, wie etwas aus- geführt werden kann, finden sich bei Cicero III. de Off. c. 23. 25 ff. u. a.) Die Lateiner wenden also, dem Griechi- schen Conjunctivus gemäſs, das Präsens an bei Ermunterun- gen, bei Fragen der Unentschlossenheit, oder des Zweifels, oder wenn man sich, oder einen andern fragt, was man thun, oder lassen soll, auch beim Verbieten mit ne: z. B. Ouid faciam— Unde oriar?— An loquar, an sileam?— Quid enumerem
artium multitudinem, sine quibus uita omnino nulla esse


