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Umlaut oder aa vermuten zu lassen.— Man wird nun zwar diefs Alles als unbedeutend zurückweisen, und sich auf die Regel berufen:; gleiche Endung mache gleichen Modus; alle Tempora des Conjunctivus haben gleichförmige Endung, mit- hin gehören sie zusammen, und dürfen durchaus nicht ge- trennt werden, wenn man dem nicht zu verachtenden Vor- theile des äufsern Merkmals nicht ganz entsagen wolle. Al- lein ich frage dagegen, befolgt denn der Indicativus diese Regel, endigen sich nicht die Haupt- und Nebentempora ver- schieden, hat nicht das Futurum der dritten und vierten Conjugation die Flexion der Nebentempora. Soll jenes Ge- setz bestehen, so muls es überall statt hnden, oder, wenn man ja Ausnahmen zuläſst, so dürfen diese die Regel nicht überschreiten, wie es doch hier wirklich der Fall ist.— Aber ist denn dieſs wirklich Begel? Wie es mir vorkömmt, hat man etwas als Regel festgesetzt und angenommen, das vieles gegen sich hat. Nicht der letzte Buchstab der Endsylbe, nämlich M, macht das charakteristische Zeichen des Modus aus, da er nur die Person anzeigt; sondern der Vocal, der dem Coffsomanten vorhergeht, und man kann es sowohl für das Griechische, als für das Lateinische als Regel ansehen, daſs die Tempora durch den Consonanten(den Körper, das Reelle), die Modi finiti durch den(abgeänderten) Vocal(die Seele, das Ideelle) charakterisirt werden. Davon aber abge- sehen, könnte hier das äuſsere Merkmal(die Beugung) den


