Aufsatz 
Vie et Satires de Mathurin Régnier
Entstehung
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Die Mitglieder des Lehrerkollegiums ſind aus den mitgeteilten tabellariſchen Ueberſichten zu erſehen.

Das Schuljahr 187980 wurde mit einer Geſamtzahl von 224 Schülern eröffnet, von denen 39 im Herbſt neu eingetreten waren. Von dieſen ſaßen in Ia 26, in Ib 26, in IIa 23, in IIb 41, in IIIa 28, in in IIIb 25, in IV 27, in V 15, in VI 13. Oſtern 1880 gingen 9 Schüler mit dem Zeugnis der Reife ab; außerdem traten aus verſchiedenen Klaſſen noch 16 Schüler aus; dagegen traten neu ein 34 Schüler, ſo daß beim Beginn des Sommerſemeſters die Schülerzahl ſich auf 233 Schüler belief; davon ſaßen in Ia 17, in Ib 29, in IIa 26, in IIb 41, in IIIa 32, in IIIb 27, in IV 28, in V 16, in VI 17.

Die Geſamtzahl der Schüler, welche im Schuljahr 187980 das hieſige Gymnaſium beſuchten, belief ſich demnach auf 258. Von dieſen waren katholiſch 228, evangeliſch 24, israelitiſch 6; aus dem Schulorte 54, von auswärts 204.

VI. Chronik des Gymnaſtums.

Das neue Schuljahr wurde am 8. Oktober eröffnet mit der Prüfung der neu angemeldeten Schüler; am folgenden Tage begann der Unterricht, nachdem die katholiſchen Schüler in der Pfarr⸗ kirche der hl. Meſſe beigewohnt hatten..

Da der Oberlehrer Dr. Wahle während des Winterſemeſters beurlaubt worden war, um an den Uebungen und Vorträgen der Centralturnanſtalt in Berlin teilzunehmen, ſo hatte das Kura⸗ torium den bisher am hieſigen Gymnaſium beſchäftigten Kandidaten J. Stanger zu ſeiner Ver⸗ tretung gewählt. Demſelben wurden Stunden in den unteren und mittleren Klaſſen zugewieſen, während die hieſigen Kollegen die ſonſt von Dr. Wahle in Prima und Sekunda erteilten Stunden übernahmen. Als Oſtern 1880 Dr. Wahle wieder aus Berlin zurückkehrte, mußte deshalb der Lektionsplan in manchen Stücken verändert werden, wie aus den beiden mitgeteilten Tabellen er⸗ ſichtlich iſt.

Vom 23. Februar ab wurden wöchentlich 2 mal die üblichen öſterlichen Klaſſenexamina vorgenommen.

5 Am 22. März wurde das Geburtsfeſt Seiner Majeſtät des Kaiſers und Königs in herge⸗ brachter Weiſe auf dem großen Rathausſaale durch Geſang, Deklamation und Feſtrede gefeiert, nachdem vorher in der katholiſchen und in der evangeliſchen Pfarrkirche ein Feſtgottesdienſt gehalten worden war. Die Feſtrede hielt Herr Oberlehrer Dr. Neuß. ☛☚ BQom 17. bis zum 29. Mai mußte Herr Oberlehrer Dr. Neuß als Reſerveoffizier die Regimentsübungen bei Darmſtadt mitmachen. Da ein Teil der Uebungszeit in die Pfingſtferien fiel, ſo brauchte er nur eine Woche von den Collegen vertreten zu werden.

Auch im verfloſſenen Jahre wurde die Lehrerbibliothek durch mancherlei Schenkungen der hohen Behörde, ferner von Verlegern nnd Privatperſonen nicht unweſentlich bereichert. Vor allem iſt eine bedeutende Spende des Herrn Rentners(früher Verlagsbuchhändlers) Lempertz in Bonn