Aufsatz 
Vie et Satires de Mathurin Régnier
Entstehung
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Ueberſetzung der den obigen Regeln entſprechenden Stücke aus Oſtermanns Uebungsbuche. Aus⸗ wendiglernen von Vokabeln nach dem Vokabularium von Oſtermann für III. Wöchentlich ein Penſum oder Extemporale. Lektüre: Caesar de bello Gallico lib. IV, V, VI. 8 St. Der Ordinarius. Ovid combiniert mit III a. 2 St.

4. Griechiſche Sprache. Repetition des Quartapenſums. Die Verba auf und nach Kochs Schulgrammatik. Ueberſetzung der betreffenden Uebungsſtücke in dem Uebungsbuche von Spieß⸗Breiter. Wöchentlich ein Extemporale oder Exercittum. Im Winter Stanger, im Sommer Schmitz.

5. Franzöſiſche Sprache. Repetition des Penſums der Quarta; dann die Lectionen 76105 aus der Elementargrammatik von Plötz. Alle 14 Tage eine häusliche Arbeit; daneben häufige Extemporalien. 2 St. Heſſe.

6. Geſchichte. Deutſche Geſchichte bis zum Ende des Mittelalters. 2 St. Im Winter Stanger, im Sommer Schmitz. 3

7. Geographie. Phyſiſche und politiſche Geographie von Deutſchland mit Ausſchluß der öſterreichiſch⸗ungariſchen Monarchie. 1 St. Im Winter Stanger, im Sommer Schmitz.

8. Mathematik. Geometrie: Die Planimetrie nach Kambly bis zur Lehre vom Kreiſe exel. Algebra: Die einfachen Operationen nach der Aufgabenſammlung von Heis bis§ 25 incl. Alle⸗ 3 Wochen ein Penſum oder Extemporale. 3 St. Heſſe.

9. Naturgeſchichte. Im Winter Zoologie, ſpeciell die Säugetiere. Im Sommer Botanik, und zwar zunächſt die wichtigſten Punkte aus der allgemeinen Botanik; darauf Beſchreibung der wichtigſten Familien nach dem Linné⸗ſches Syſtem. Als Lehrbuch wurde Leunis, Teil JI. und II. gebraucht. 2 St. Heſſe.

7. Quarta.

(Ordinarius: Gumnaſtallehrer Schmit.)

1. Religion. a) Katholiſche. Die Lehre von der Gnade und den Gnadenmitteln nach dem Diözeſankatechismus. Aus der bibliſchen Geſchichte: Altes Teſtament bis Moſes; dann die Zeit der Apoſtel. 2 St. Eyſert.

b) Evangeliſche. Geſchichtliches und Geographiſches über das Land Paläſtina zur Zeit Chriſti. Vor⸗ und Lebensgeſchichte Jeſu bis zu ſeinem Leiden; ſeine Lehre und ſeine Gleichniſſe, die Seligpreiſungen der Bergpredigt; eine Anzahl Kirchenlieder wurden memoriert. 2 St. Weckerling.

2. Deutſche Sprache. Einübung der neuen Orthographie. Die Satzlehre nach dem Anhang zu Linnigs Leſebuch. Erklärung und Memorieren der durch den Kanon feſtgeſetzten Gedichte. Alle 2 Wochen eine ſchriftliche Arbeit. 2 St. Im Winter Seck, im Sommer Eyſert.

3. Jateiniſche Sprache. a) Grammatik. Repetition des Penſums der Quinta. Einübung der wichtigſten ſyntaktiſchen Regeln nach Ellendt⸗Seyffert; Ueberſetzen von Beiſpielen aus Oſtermanns Uebungsbuch für Quarta und Memorieren von Muſterſätzen. Memorieren von Vocabeln aus Oſter⸗ manns Vocabularium für Quarta. Alle 8 Tage ein Extemporale oder Exercitium. b) Lektüre Cor⸗ nelius Nepos: Miltiades, Themistocles, Aristides, Pausanias, Cimon, Lysander, Alcibiades, Thrasybulus, Conon, Hamilcar, Hannibal teilweiſe. 10 St. Schmitz.