Aufsatz 
Vie et Satires de Mathurin Régnier
Entstehung
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2. Deutſche Sprache. Leſen, Erklären, Memorieren und Deklamieren epiſcher Gedichte, be⸗ ſonders der Rhapſodien von Uhland aus dem Leſebuch von Linnig II. Teil. Alle 3 Wochen ein Aufſatz. 2 St. Im Winter Eyſert, im Sommer Schmitz.

3. Jateiniſche Sprache. Repetition der Caſuslehre; die Lehre von den tempora, modi, der Oratio obliqua und den nominalen Verbalformen nach Seyfferts Grammatik und Oſter⸗ manns Uebungsbuche. Wöchentlich ein Penſum oder Extemporale. Proſaiſche Lektüre: Caes. bell. Gall. lib. III, IV, V. 8 St. Lückenbach. Poetiſche Lektüre. Ovid. lib. I v. 188, lib. II. v. 1 80, 708 832, lib. III. v. 1 138, lib. VIII, 183 235. 280 Verſe wurden memoriert. 2 St. Im Winter Dr. Neuß, im Sommer Prorector Breuer.

4. Griechiſche Sprache. Eingehende Repetition der geſamten Formenlehre, insbeſondere der Verba auf ui und der unregelmäßigen Verba. Wöchentlich ein Extemporale oder ein Penſum. Schriftliche und mündliche Ueberſetzungen aus Spieß. 6 St. Im Winter Bloemer. Geleſen wurde von Oſtern ab Xenophon Anab. lib. I. c. 1, 2, 3. Im Sommer Dr. Neuß.

5. Franzöſiſche Sprache. Repetition des Klaſſenpenſums der IIIb., darauf die Lektionen 119 aus der Schulgrammatik von Plötz. Alle 14 Tage ein Penſum abwechſelnd mit einem Ex⸗ temporale. 2 St. Heſſe.

6. Geſchichte. Deutſche Geſchichte von der Zeit der Reformation bis zum Jahre 1871. Brandenburgiſch⸗preußiſche Geſchichte. Im Winter Schmitz, im Sommer Bloemer.

7. Geographie. Phyſiſche Geographie von Deutſchland repetiert. Phyſiſche und politiſche Geographie des öſterreichiſchen Kaiſerſtaates. 1 St. Im Winter Schmitz, im Sommer Bloemer.

8. Mathematik. Algebra: Wiederholung des Penſums der IIIb und Abſchluß der vier Species; Wurzelziehen; angeſetzte und nicht angeſetzte Gleichungen I. Grades. Planimetrie erſter Teil bis zur Proportionalität der Linien; zahlreiche Aufgaben zu den einzelnen Kapiteln mit Be⸗ rückſichtigung der geometriſchen Orter. Alle 3 Wochen eine ſchriftliche Arbeit. 3 St. Prorect. Breuer.

9. Naturkunde. Im Winter Zoologie, ſpeciell die Säugetiere; im Sommer Botanik und zwar Repetition der hauptſächlichſten Punkte aus der allgemeinen Botanik; Beſchreibung der wichtigſten Familien des natürlichen Syſtems; Uebungen im Beſtimmen der Pflanzen. Als Lehrbuch diente die Schulnaturgeſchichte von Leunis, Teil I. und II. 2 St. Heſſe.

6. Untertertia.

(Ordinarius: Gymnaſtallehrer Bloemer.)

1 Religioan a) Katholiſche. Combiniert mit IIIa. b) Evangeliſche. Combiniert mit IIIa.

2. Deutſche Sprache. Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Stücke aus Linnigs Leſebuch 2. Teil. Memorieren und Deklamieren einer ausgewählten Anzahl von Gedichten. Alle drei Wochen ein Aufſatz. 2 St. Im Winter Eyſert, im Sommer Schmitz.

3. Jateiniſche Sprache. Repetition und Erweit erung der Caſuslehre; die Lehre von den Tempora, dem Indicativ und das Hauptſächlichſte vom Conjunctiv. Repetition der Formenlehre.