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13, 2 aber ist man wirklich schon mitten in der Bewegung, welche durch die Handlung des bedingenden Satzes unterbrochen wird.
Werfen wir einen Rückblick auf die Darstellung der von uns so genannten Kombinationsperiode, die wir sowohl mit Ind. Plusq. als Impf. in der Apodosis kennen gelernt haben, so leuchtet ein, dass sie nicht in dem Sinne spezifisch taciteisch genannt werden kann, als habe er sie zuerst gebildet und allein gebraucht. Denn wenn auch Cicero keine Stelle mit dem Plusq. der Apodosis bietet, so doch schon drei mit dem Imperfekt, während Livius ihrer schon sieben zählt und sie ebenso wie Tacitus vor der rhetorischen Periode bevorzugt, wenn er auch statistisch weit hinter Tacitus zurückbleibt. In dem Sinne also nur, dass Tacitus diese Form vor allen anderen und mehr als die übrigen Autoren bevorzugt hat, weil sie seinem Streben nach Inconcinnität der Satzglieder so sehr entgegenkam, dürfen wir von ihr als einer taciteischen Ausdrucksform reden.
C. Das Perfektum.
Wimmerer hat S. 695 ff. die wichtige Beobachtung ge- macht, dass der Indik. Perf. im Nachsatz konjunktivischer Be- dingungssätze im Latein, wenn man von dem Perfekt bei paene und prope und den Verba des Könnens, Müssens, Wollens, Ver- suchens absieht, verhältnismässig selten ist. Er glaubt den Schlüssel dazu in seiner im Eingang wiedergegebenen Theorie gefunden zu haben. Aber ganz so wenig, wie er glaubt— er zählt nur vier Fälle—, sind es allerdings doch nicht.
Zunächst einige Worte über das Perfekt bei paene und prope. Richtig setzt W. S. 701 paene circumventus est, ni gleich circumveniebatur, ni; sagt doch auch schon G. T. A. Krüger a. a. O. S. 368:„durch diesen Zusatz wird nämlich der Begriff der wirklichen Vollendung des Faktums aufgehoben“. Demnach müssen wir für beide Typen auch dieselbe Erklärung anwenden; in paene circumventus est haben wir nicht die gerade Apodosis zu dem Nebensatz ni prima legio si opposuisset, sondern die Periode ist durch Zusammendrängung zweier Ge-


