Aufsatz 
Studien und Kritiken zur lateinischen Syntax : 2. Teil
Entstehung
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gewiesen habe, so bin ich doch auch der Ansicht, dass die unter diesen Formen vereinigten Fälle entschieden der Gruppierung be- dürfen. Das habe ich ja auch im 2. Kapitel meiner Dissertation für Plautus schon versucht und im vorigjährigen Programm für die analogen Formen des Präteritums durchgeführt.

Es ist wohl wahrscheinlich, dass sich die dort unterschiedenen Gruppen auch hier im wesentlichen wiederfinden werden. Lebreton selbst unterscheidet nur 3 Gruppen; 1. etiamsi, etsi, si in der Bedeutung von etiamsi; 2. ein Verbum des Könnens oder Müssens im Nachsatz; 3. die übrigen. Wir werden indessen, der Gruppierung des vorigjährigen Programms folgend, als besondere Gruppen weiter unterscheiden den Konjunktiv der allgemeinen 2. Person und den sogenannten Iterativus, die rhetorische Form, den Kombinationstypus und die Gruppe non satis est, nisi mit dem Konjunktiv.

Es trifft sich glücklich, dass gerade jetzt H. C. Nutting dieselbe Frage für Plautus behandelt hat in den Studies in the Si-Clause. I. Concessive Clauses in Plautus. II. Subjunctive Protasis with Indicative Apodosis in Plautus. S. A. aus den University of California Publications. Class. Phil. Band I. Ber- keley. Ich freue mich feststellen zu können, dass Nutting ohne Kenntnis des 1. Teiles dieser Studien im wesentlichen von den- selben Gesichtspunkten ausgeht und zu denselben Ergebnissen kommt. Denn auch er unterscheidet konzessive Sätze und die mit der 2. allgemeinen Person und behandelt die Perioden mit dem Verbum Posse u. ä. in der Apodosis für sich. Als Gründe für die Verschiedenheit der Form der Apodosis und Protasis gibt er in der Zusammenfassung S. 65 an 1. die Tatsache. dass der Inhalt der Apodosis ganz unabhängig von dem Inhalt der Protasis ist. Er meint, die Behauptung des Indikativs schliesse in diesem Falle ein, wassein würde in dem ange- nommenen Falle. Dieses Eingeschlossensein deswould be im Indikativ ist mir nicht recht verständlich geworden. Vielfach ent- sprechen seine Beispiele dem von mir angenommenen rhetorischen Typus; 2. die modale Bedeutung des Verbums, insbesondere von osse; die Vereinigung eines vollständigen Satzes und eines Teils von einem anderen durch Anakoluth; dies entspricht meinem

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