Aufsatz 
[Zur griechischen Grammatik] : über genike und dotike ptosis / [Georg] Blackert
Entstehung
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die Stellung eines Adiectivs haben darf, zwiſchen dem Artikel und dem Subſtantiv oder hinter dem Subſtantiv mit Wiederholung des zu demſelben gehörenden Artikels.

Weil der Genitiv das Weſen eines Dinges angibt, ſo können auch Adverbien der Beſchafin⸗ heit, meiſt mit Exew verbunden, das Deſee an dem man ſie gedacht wiſſen will, im Genitiv bei ſich haben.§. 47, 10. 5.

So viel, nach Anleitung von Krüger's Syntar, über die Verbintung des Genitivs mit dem Nomen. Daß der Genitiv beim Subſtantiv ſeine eigentliche und urſprüngliche oder natürliche Stelle habe, behauptet, dünkt mich, Herr Rumpel. Dieſe Behauptung iſt für das Deutſche, wie es dermalen geſtaltet iſt, im Ganzen richtig;z und doch kaum. Für das Griechiſche muß jene Be⸗ hauptung als unbegründet zurückgewieſen werden, da die Natur dieſes Caſus beim Verbum der Hauptſache nach eben ſo klar hervortritt, wie beim Subſtantiv.

Genitiv bei Verben. Hierher wuürden zunächſt das Wort, Tirveo Sau und ähnliche gehören; doch es mag lieber auch hier Krüger's Syntar zur Führerin dienen. Da kommt denn zuerſt der Genitiv bei Sätzen, Verben der Auffaſſung, Berührung u. ä.

dArαμᷣ deιν eιμι α ⸗ν½*νQemον̈ϋνοωνQĩ.. irs ενιουν iπσ⁴νντοο ταντα d νανανα riy rodron Puoery. Dieſes Medium hat die doppelte Bedeutung: von Bewunderung(oder Ver⸗ wunderung) ergriffen ſein und voll Bewunderung ſein, mit Bewunderung etwas betrachten. Daß dem ſo ſei, beweiſt die doppelte Form des Aoriſts: die paſſive traosny, ich wurde ergriffen, iſt die gewoͤhnliche; der Gegenſtand, welcher die natürliche Urſache des Ergriffenſeins iſt, ſteht im Genitiv; heißt es: ich betrachte voller Deuündenii etwas u. ä., ſo hat dann der Accuſativ ſeine Stelle.

Saννα⁴αέέ¶ bezeichnet ruhigere Bewunderung als hue(das Ergriffenſein bedeutet) und hat oft den Accuſativ bei ſich. oSa höͤren, zuhören, anhören, wie ein Schüler ſeinem Lehrer zuhört, mit dem Genitiv bezeichnend, um den unmittelbaren geiſtigen Verkehr zwiſchen beiden zu bezeichnen, bei dem etwas wird, und herauskommt. Der Lehrer heißt ja auch in dieſem Sinne der Vater, und der Schüler Sohn. Ariſtoteles war der geiſtige Vater des Alerander.

dxεονεν die Perſon, zu welcher man in unmittelbare geiſtige Einwirkung tritt, ſteht im Genitiv; die Sache, welche außer mir bleibt, und für ſich eine Geſtalt gewinnt, wie doα al‿ος, 5Sos u. ä. im Accuſativ; nimmt man das Vernommene, das in das Subject eindringen will, in ſich auf, ſo ſteht die Sache auch im Genitiv, Poyis dæοεεεν ειαι ⁸ν.