Aufsatz 
[Zur griechischen Grammatik] : über genike und dotike ptosis / [Georg] Blackert
Entstehung
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Davon iſi nicht verſchieden, wenn der Name deſſen, dem ein Ort gehört, im Genitiv ſteht, wie: grogesdn εs TLedαν τν Aνεαeν˙ιοο oi Aoxrd6εαοι τνιν naleν Ka‧peicy απιε‿ααμον.

Wenn nun zu dem Artikel, und zwar namentlich zu dem Neutrum des Artikels ein Genitiv tritt, ſo können wir im Deutſchen den Artikel ſammt dem Genitiv auf die mannigfaltigſte Weiſe, je nachdem es der Zuſammenhang der Stelle erfordert, überſetzen wie dies von Krüger Syntar S. 31. 32. zum Theil dargelegt iſt.

Auch der ſ. g. praͤdicative Genitiv läßt ſich auf die urſprüngliche Bedeutung des Ge⸗ nitivs leicht zurückführen. Daß aber in dem Satze: OG6½½ος obros Agdαοννς οσσσν und in ahnlichen Sätzen das Subject wiederholt zu denken ſei, wird Niemand annehmen wollen; wir frei⸗ lich können im Deutſchen, zum Behuf der Überſetzung, das Subjiect noch einmal ſetzen. Je nach⸗ dem es der Sinn erlaubt, kann das Prädicatsverbum um des Genitivs willen überſetzt werden durch: herrühren, ausgehen, ſeinen Urſprung haben; es kann dem Genitiv Herrſchaft oder Gewalt beigelegt oder auch ein völliges Hingeben des Subjects bezeichnet werden. Krüger Syntar S. 33. Aoĩoον αουάεν elo, 6 Gaoleds Se, 6 Sedg dαeρν ν, dyνa, orss dXGs, rερον ꝓπςινασκρκ ꝓτι⁵ασον d eεiεαονα.

Es kann lehrreich ſein, die mannigfaltigen Fälle, in welchen z. B. elvas, ir†εο˙νι, xepveeνα, dvc mit dem Genitiv ſtehen, unter gewiſſe Rubriken zu bringen, und die ſpeciellen betreffenden Ausdrucke anzugeben, durch welche dieſer ſ. g. prädicative Genitiv erklärt und überſetzt werden könne. Ohne beſtändige Beachtung der urſprünglichen Bedeutung dieſes Caſus aber haben alle jene Specialiſirungen etwas Halbes und Ungenügendes. So iſt es inſtructiv, wenn Herr K. W. Krüger§. 47. 6, 7 10. ſagt:Wenn das Subject ein ſachlicher, der Genitiv ein per⸗ ſönlicher Begriff iſt, ſo bezeichnet dieſer bald den Eigenthümer, bald den, welchem ſeinem Weſen oder Charakter nach das Subicct eigenthümlich oder gemäß iſt; z. B. Os⁴³ιςα Ʒωστσν τν αμe⁸˙dς 608' E6. KXerν εν ν vis, Tüg de d-hnSeis ˙ο d,. Al T6 ν 11..˙½ᷣ με⁴μενπι sπ˙oνα od r6 λαόν v⁴eνςσμρσν, dƷμα ꝙτυν ˙⁹dòνα d⁴eνν eiciy.So ſteht beim Genitiv beſonders der Infinitiv als Subject, bezeichnend, daß die Handlung dem Genitiv angeeignet werde als eine Außerung, die dem Weſen ſeines Begriffes angemeſſen iſt, ſei es dem wirklich vorhandenen, oder dem nur geforderten: Weiſe, Eigenſchaft, Fähigkeit, Zeichen, Gebühr, Pflicht, Loos.Wenn beide, Subject und Genitiv, ſachliche Begriffe ſind, ſo bezeichnet das erſtere bald ein Zugehoͤriges des Letzteren, wie bei dem chorographiſchen Genitiv, bald iſt dabei der Begriff des Eigenthümli⸗