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Zur griech chi ſchen Grammatik.
I. Uber fesn rcs.
Naͤchſte Veranlaſſung zu nachfolgenden paar Worten iſt eine Abhandlung des Herrn Profeſſors Schoͤmann an der Univerſitaͤt zu Greifswald. Dieſer geiſt⸗ und gemuͤthvolle Gelehrte hat uͤber die Bedeutung von vsuiy xräc lehrreiche Andeutungen gegeben, in der Zeitſchrift fuͤr die Wiſſenſchaft der Sprache. Heraus⸗ gegeben von Dr. A. Hoͤfer.—„Was bedeutet veuiu rrd.c?““ Bd. I. S. 79 ff.
Wenn auch ein Jeder, welcher ſich in der Geſchichte der griechiſchen Grammatik orientirt hat, die meiſten Behauptungen jenes Aufſatzes vom Herrn Schoͤmann anzunehmen geneigt iſt, ſo wird doch wohl ſo leicht Niemand in dem Hauptpunkte ihm beiſtimmen koͤnnen. Vor Allem ehrenwerth iſt in dem Aufſatze dieſes Gelehrten der Reſpect, welchen er vor der Philoſophie der Stoiker hegt; und die griechiſche Gram⸗ matik unſrer Tage thut nicht wohl daran, ſo gar mitleidig auf die Sprachphilo⸗ ſophie der Alten herabzuſehen.


