Aufsatz 
Der Rheinstrom : eine geographisch-historische Abhandlung / vom ... Dommerich
Entstehung
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diαρᷣαovres, 1-h Pdoνεαoονν r0ϑονοισιρτςρρ. Es heißt ferner: der Rhein ſtröme im N., ſei ſehr groß, tief und breit; man könne denſelben im Sommer mit Schiffen befahren, im Winter aber friere er ganz zu u. habe eine ſo ſtarke Eisdecke, daß man über dieſelbe wie uͤber ein Feld fahren könne. Wer dann ſein Waſſer trinken wolle, ſchöpfe es nicht mit Gefäßen, ſondern haue mit Beilen Eisſtücke heraus und trage ſie wie Steine fort(B. VI, Aler. Sev. S. 456: uνιασαντοο ν⁴ἀο dτοι σOποτ³ανασνo⁹ν Gνριέ deοu⁵, Pfedg ie ²αt 1drοσ, d uεν 1 eOεαυονςα, 6 HIiovα τααeαινεενν, εοσςα αμιν ναηνο⁶ 11000 Sνασι q⁶ έι⁹ιοοωνπ, d ααἀνοsσ 2 ldrος, 105 de Teεναιάιννοο Tνꝓνέννες υ⁵ τον*νςιοσς, & ε⁴iονοσeνμανι εανιινηeπνιντασα. dyrtrunres d? 001 v2* 9rεεσν νιμνετιαι τ⁴ι ποQ͗bwmbε*ϑοοω, ds 11 46 νϑμμηιηqo⁴&ςσ‿ἀ 1τπιe 2νϑνόσυσσ oʒeτeε᷑νενν, νι‿ z 008 dσασςασα Ʒέοεαε, 2un rd³νeis ε εςmνυν⁶ε να 0xeνν Géοεν, reltnets de 2αd dαεεα,, 6xε⁴νμαμνκπνες,*νννν⁴ι 1e eεοσςσ ς‿μεμνοι d6ο,˖ †έοαυσσνιέοσσπνιο νοeν qudts 1εεν ƷϑνQιπνππαοπωτννν i*ν, ²]).

18.(25) Eumenius ſagt, der Rhein ſei ein ſehr großer Strom. Im oberen Theile ſeines Laufes, nahe der Quelle, ſei er zwar ſchmal, habe manche ſeichte Stellen u. könne durchwatet werden; weiter ſtromabwärts aber, nachdem er viele Flüſſe aufgenommen, ſei er groß u. tief u. ſtröme in gewaltigem Laufe, ſo daß es ein großes, ein ruhmvolles Unternehmen ſei, über einen ſo bedeutenden Fluß eine Brücke zu ſchlagen.(Paneg. Const. Aug. c. 15: Pulchrum tibi videtur et revera pulcherrimum est, ut Rhenus ille non solum, ubi aut latitudine vadosus, aut vicinia fontis exiguus, sed etiam ibi novo ponte cal- cetur, ubi totus est, ubi jam plurimos hausit amnes hie noster ingens fluvius, et barbarus Nicer et Maenus invexit, ubi jam immani meatu ferox et alvei unius impatiens, in sua cornua gestit excedere.)

19.(28) Amm. Marcellinus ſagt: Gallien iſt im O. von den Alpen, im N. vom Rheine, im W. vom Ocean umgeben. Er läßt den Rhein alſo von O. nach W., von den Alpen in den Ocean fließen. (XV, 10. Siehe§. 2.) Der Rhein, heißt es ferner, iſt gleich von ſeiner Quelle an, wo er noch keine Nebenfluſſe aufgenommen hat, ſchon ſo waſſerreich, daß er gleich von ſeinem Urſprunge an beſchifft werden könnte, wenn er nicht in ſo raſchem Laufe fortſchöſſe. Von ſeiner Quelle an gerechnet, fließt der Rhein an⸗ fangs in gewundenen Thälern zwiſchen hohen Bergen in rauſchendem Laufe u. bildet, von jähen Felſen herabſtürzend, Waſſerfälle wie der Nil. Als förmlicher Strom, der an hohen Ufern hinrauſcht, fällt er in einen runden u. weiten See, den die umwohnenden Rätier Brigantia nennen, der 460 Stadien(11 ½ M.) lang, faſt ebenſo breit u. durch dichte Wälder unzugänglich iſt, rauſchend in ſchäumenden Wirbeln, bahnt ſich einen Weg durch die träge Ruhe des ſtehenden Waſſers, ohne dasſelbe aufzuregen, u. durch⸗ ſchneidet die Mitte ſo genau, als wäre die Gränze ſeiner Bahn mit einer Schnur gemeſſen u. als Strom, der nie mit andern verträglich, immer ſeinen Weg geht, ſetzt er ohne ſeine eingebrachte Waſſer⸗ maſſe zu vermehren oder zu vermindern, mit Beibehaltung ſeines Namens u. ſeiner Kraft ſeinen Lauf bis ans Ende des Sees fort.(XV, 4: Inter montium celsorum anfractus immani pulsu Rhenus exoriens

Per praeruptos scopulos extenditur nullis aquis externis adoptatis, ut per ceataractas inelinatione

praecipiti funditur Nilus. Et navigari ab ortu poterat primigenio copiis exuberans propriis, ni ruenti curreret similis potius, quam fluenti. Jamque absolutus, altaque divortia riparum adradens, lacum in- vadit rotundum et vastum, quem Brigantiam accola Raetus appellat, perque 460 stadia longum, pari-

. 1) Nach Malten's Weltkunde, 1834, 2. Bd., 5. Th. über den eigenthümlichen Wärmezuſtand des Erdballs, S. 173. Der Rhein war 1216, 1565, 1568, 1570, 1571, 165% ganz zugefroren. Die Soldaten in Flandern erhielten 1468 ihren Wein mit der Art zugemeſſen. 3