Aufsatz 
Der Rheinstrom : eine geographisch-historische Abhandlung / vom ... Dommerich
Entstehung
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fließt der Rhein anfangs auf dem Adula. Dann läßt er unfern vom rechten Ufer bei 29⁰ d. L. u. 470 d. Br. die rauhe Alp über der Donauquelle beginnen u. in nordöſtlicher Richtung fortziehen. Darauf folgt in größerer Entfernung vom rechten Rheinufer das in rein nördlicher Richtung ſtreichende, bei 31° d. L. 49⁰° d. Br. beginnende u. bei 31° d. L. 52⁰° d. Br. endende Abnoba⸗Geb.(II, c. 11,§. 7: T10 d dte- 0ν⁴τμυνηντ ½έομιι αά σςέιυν sοιοωνπιαατσταd εοσσι τα ε&νμένννρα ναάα ‿⁴εωςι ταανα ασmοναστινα, τά ⁶̈⁴μμννυμα ονσ ⁸ος, za πτ τν νέᷣαeν τον cνονεoον,, τ drοα ενεε᷑⁊ ⁴⁶ενσάσς ... 29 u2,.. Iy 1 E, d τ ναάααομε̈αtνοια, 16 dnrõk nενειι ⁴μιιναςα1.. 18.) Ptol. hatte alſo offenbar eine Vorſtellung von der oberrheiniſchen Tiefebene, dachte ſie aber viel zu groß, da er das Abnoba⸗Geb. viel zu weit öſtlich vom Rheine annimmt, und die Ebene zu weit nach N. ſich ausdehnen läßt. Von den Hochländern am linken Rheinufer nennt Ptol. nur den Jura(II, c. 9.§. 5: 10 6GGq 600G.. 2S Gꝓ us. Ferner§. 20: 2 Gh μετ⁴ 1⁶ deππozeiluεᷣoν ofs[se. den Lingonen] 609, 0εέκνιισι ουαιααος, Eloννντ³⁸οZ4*ν τό Pfror 1τQαRG).

14.(20) Pauſanias ſagt, der Rhein gefriere im Winter u. heiße deſſhalb mit Recht ein winterlicher Strom. Er fließe durch ein Land, das die meiſte Zeit mit Schnee bedeckt, u. wo die Luft kalt ſei(B. 8, c. 28: 10190 ⁴⁵εꝓν νε α i ν vl dww C(Aon 2 Gρα ꝑτεέκινιόοςσ τ⁴ de⁴νμσε νρνx, 10⁴ 10ι έν επαιιιOονςα ναι⁴ εmν ιεασέ ⁶οϑός ⁶eνοι³μ‿ς‿αα τς ̈ οιασα Oά‿ν ϑ⁴ ππ τ τον roν 6⁶νοι ννέισσοιέμνν, dαρμεeνςι τυάηιανν ναď ππεοιει αἀτoος εστσιν αe). Nach Pauſanias leben fer⸗ ner ſchreckliche Thiere, die Menſchen freſſen, im Rhein(IV, c. 54,§. 2: 9 ε ες ⁶εόοmτκ 4ϑν o⁴ πμερσσρσόσασι Eνυρν ποQõ͗⁰1deUetn,aανἀν νε 1νς rει Pios zi 10100 00roοι mᷣχ⁴σς ϑμꝓοιέ 5ναμοοια τπõηι αιέεςια ςοςdemνα αεοοασασσ).

15.(21) Dio Caſſius ſagt, der Rhein fließe nach W. u. trenne das am linken Ufer liegende Gal⸗ lien u. ſeine Bewohner von den Kelten(Germanen) am rechten Ufer(B. 39, c. 49: r00x½[se. Pijos) de εmπι ϑσνόιν, εν α̈ιισεο ⁶μνενπνττ αůe l H ⁸ανιουαν,νννα, de dn 1oς KeArode dnortuverat). Daß Dio Caſſ. den Rhein für ſchiffbar hielt, ſehen wir aus der oben(§. 1. 1. Cäſar) angeführten Stelle aus der Leichenrede, die Antonius dem Cäſar hielt(B. 44, c. 43). Er ſagt ferner, auf dem Unterrheine haben die Römer ganze Flotten(B. 54, c. 32. Siehe§. 4. Dio C.) Dio Caſſ. erzählt, Cäſar ſei der 1. u. Agrippa der 2. röm. Feldherr geweſen, der den Rhein überſchritten habe(B. 39, c. 50: 6 00 KAαα τν τε HPνο τποασοs z PAναααρ ι‿ε. B. 48, c. 49: 1odsdo Taldiας ανν se. Ayoinnœ] 10ς ενπνέοεασασασσις 1000 à⁷X⁹μιιμ⁴νι ννν, öte neα⁴ τ eᷣ*νον deντεοοςι ονziν ενι τποωτνιν*ν, eνeisuναάn). Dio Caſſ. erwähnt auch bei der Erzählung des Kriegs, den Tiber 15 v. Chr. gegen die Rätier u. Vindeliker führte, einen See in Rätien, ohne den Namen anzuführen u. ohne zu ſagen, daß der Rhein ihn bilde. Vergleichen wir jedoch die betreffende Stelle mit der oben aus Strabo(VII, c. 1) angeführten, ſo bleibt wol kein Zweifel, daß der Bodenſee zu verſtehen iſt(B. 54, c. 22:.l³‿ ν ε T1ε0⁴⁸ς 2⁴àι⁴˙ μm τ⁴μηνςανεα³dςοος 10σ εας, ανα‧ 1εᷣ 1ο¶αιαέμιιεαάνqᷣχααναο⁸ς).

16.(22) Solinus läßt den Rhein die Gränze zwiſchen Gallien und Deutſchland machen(c. 22: Ex- tenditur[se. Germania] inter Hereynium saltum et rupes Sarmatarum, ubi incipit, Danubio, ubi de- sinit, Rheno perfunditur. Ferner c. 25: Galliae inter Rhenum et Pyrenaeum porriguntur). Er erwähnt auch den Bodenſee in Rätien(c. 25: ager Raeticus opimus et ferax, Brigantino lacu nobilis).

17.(24) Herodian ſagt, der Rhein fließe zwiſchen Germanien u. dem römiſchen Reiche(B. VI, Aler. S. 445: die Statthalter Illyriens benachrichtigen den Aler. Sever.: ö1 ⅜οα Iεονεασ³ Pijror vcd τον