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ammes dividitur; u. Germ. 52: Proximi Cattis certum jam alveo Rhenum, quique terminus esse suf- fciat, Usipi et Tencteri eolunt. Die Tencterer wohnten etwa Cöln gegenüber u. die Uſipier an der Lippe. Wir duͤrfen alſo annehmen, daß Tac dachte, die Inſeln lägen weiter ſtromaufwärts, als die Wohn⸗ ſitze der Catten, nämlich da, wo ſie wirklich ſind.
13.(19) Ptolemäus läßt den Rhein in nordnordweſtlicher Hauptrichtung ſtrömen. Er ſetzt die Quelle unter 29 20/ d. L. u. 46⁰° d. Br., die weſtliche Muͤndung dagegen unter 26° 45“ d. L. u. 53° 20“ d. Br. (pgl.§. 2 u. 4 dieſer Abhandl. bei Ptol.). Die Richtung im Einzelnen wird beſtimmt durch die Lage der Städte am linken Rheinufer, deren geogr. Poſitionen Ptol. angibt, nämlich: Auguſta Rauracorum 280° d. L., 472 50 d. Br., Elcebus 280 d. L. u. 48⁰° d. Br., Breukomagos 27⁰° 50 d. L. u. 48° 20 d. Br. Argentoratum 27° 50 d. L. u. 48° 50 d. Br., Borbetomagos 27° 50 d. L. u. 48° 50 d. Br.(2), Ru⸗ phiniana 27° 40/ d. L. u. 49⁰ 10 d. Br., Noiomagos 27° 10, d. L. u. 49° 50 d. Br., Mokontiakon 27° 30˙ d. L. u. 50° 35 d. Br., Mundung des Obrinka 28° d. L. u. 50° d. Br., Trajana legio 28⁰ 30“ d. L. u. 50⁰ 35/ d. Br., Bonna 27° 40 d. L. u. 500° 58/ d. Br., Agrippinenſis 27° 40 d. L. u. 51° 30/ d. Br., Vetera 27° 30 d. L. u. 51° 50 d. Br., Batavodurum 270° 15/ d. L. u. 52⁰° 30 d. Br. Daraus ergibt ſich, daß Ptol. die erſte weſtliche Biegung des Rheines andeutet, die zweite zwiſchen Mainz u. Bingen beſtimmt angibt. Er verwechſelt jedoch die Lage von Mainz. Die weſtliche Biegung an der Mündung, die Strabo ſchon kannte, nimmt Ptol. nicht an.(geogr. II, c. 9.§. 5: 10 de zurd m» rof Osoi⸗uα—πτυνι—ππνς ⁶ϑeωισνααs derO,ν—⁴υQο⁴ςσασς.2„,)—r.§. 14. TIs de παο⁴ τ νον ταιας ¹ udr d Hα‿dοmνσς uε‿νει τιο soiννα ouανᷣ, eαetar IeOεακεα,νντἀτιι ενν πόεεει dnd Ju⁶αmασν½ εο eπQ ṽmço/xmvmττw„] 10„ uteν Bœrαᷣνανꝙέ³ꝓνέ—- Barαη⁴οοισον⁄. 22——„ L. ¹) d„ Oderε... 2r 2.. Ey.§. 15. e» fertar Odurtla— elra dtyournirnες.. 2r„—& L. slra Boôrr.. 2x„O— E.§. 16. feyton α τοννi— elra Tbaαυν teytν.. E, V— y L1— elr Mouortεαedν... ᷣ v—†.§. 17.„ ε αάι 1oο OSotyra orauos ςόᷣ εςσνμρμοα εαᷣꝭεεεα IrOmκ*α ν μ⁶), 2„ 161s dμ³έσνmo⁶³ m w OSoirναα τπτνο: Néuντνν μν NOε⁶ναμηος ... Er 0—- 1 Pouqirix.. Er„0— 119„ O6αρeνη⁶eςο⁵ν ds B09 11d⁴αe... 2E z„— 1 v*). foyerrdoον.. 2r Ly— 1,. S. 18. teylon XES.α, T04,Sdwr ds BOεν⁴⁶ꝛ⁵μeοο...* L„ — 1 Ar, 08... i,— 1„ Parιαν HBνσχασσ Aöyodα. 21,— 17. Nach der Ausg. von Nobbe.) Nach Ptol. macht der Rhein die Oſtgränze Gallien's(II, c. 9,§. 5) u. die Weſtgränze Groß⸗ Germanien's(II, c. 11.§. 1. Siehe§. 4. Ptol.)— Was den Obrinka betrifft, ſo hielten ihn Serranus (rer. Mog. I, 13) u. Minola(d. Röm. am Rhein.) für den Main, Andere für die Moſel, Andere, z. B. Cluver, für die oberhalb Remagen müuͤndende Ahr. Alting(descr. agri Bat.) glaubte, Ptol. habe den Oberrheingau füͤr einen Fluß genommen, oder der Obrinka ſei die Ahr. Reichard hielt ihn fuͤr den bei Worms mündenden Gießenbach, weil der alte Ort Obrigheim daran liege. Wilhelm, Schirlitz u. Andere halten ihn mit Recht fuͤr den Oberrhein(Ober⸗Rin). Leicht läſſt ſich bei Ptol., der wol des Deutſchen nicht kundig war, die Verwechſelung des oberen Rheinlaufes mit einem Nebenfluſſe erklären.— Nach Ptol.
1) Dieſes Zeichen(L) ſoll z ausdrücken.— Zugleich wird bemerkt, daß, um die Grade u. Minuten der Länge von denen der Breite bei Ptol. beſſer zu ſondern, zwiſchen Länge u. Breite jedesmal— geſetzt iſt.
2) Faſt mit denſelben Worten beſtimmt Mark. Herakl. die Gränze zwiſchen Ober⸗ u. untergermanien, nur nennt er den Fluß Apoiyya(in per. p. 50).— 3) Hier ſcheint in den geogr. Poſit. ein Irrthum zu ſein, da Argent. u. Bor⸗ betomagos gleiche Lage haben. Die Breite von Borbetom. ſoll wol 149 ſein.


