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ſagt überall, wo er von den Rheinquellen ſpricht, at wyyai, nie 2)*, während er z B. in der zuerſt angeführten Stelle(IV, 6, 6) unmittelbar vor den Rheinquellen die Quelle der Donan erwähnt und den Ausdruck„ rp, gebraucht. Daraus darf man wol ſchließen, daß er die Anſicht hatte, der Rhein ent⸗ ſpringe aus mehren Quellen.— Der Adula der Alten iſt der Theil der Alpen, der vom S. Gotthard bis zum Ortler reicht.
3.(10) Pomponius Mela läßt den Rhein auf den Alpen in der Nähe der Quellen der Rhone und der Donau entſpringen(III, 2. Rhenus ab Alpibus decidens.— II, 5. Rhodanus non longe ab Istri Rhe- nique fontibus surgit). Er dachte wohl an die Innquelle.
4.(13) Nach Plinius entſpringt der Rhein auf den Alpen im Lande der rätiſchen Vennoneten und Saruneten auf demſelben Gebirgszuge, worauf die Rhone entſteht(hist. nat. III, 24. Raetorum Ven- nonetes Sarunetesque ortus Rheni amnis accolunt: Lepontiorum, qui Viberi vocantur, fontem Rhodani, eodem Alpium tractu).
5.(16) Tacitus läßt den Rhein auf der rätiſchen Alpen unerſtiegenem und jähem Gipfel entſtehen (Germ. 1. Rhenus Raeticarum Alpium inaccesso ac praecipiti vertiee ortus—).
6.(19) Nach Ptolemäus entſpringt der Rhein unter 29° 20/ O. L. und 46° N. Br. auf dem Berge Adula an den Alpen im belgiſchen Gallien(II, e. 9. Kelroyαœic Be*piih.—§. 5. AM de dn dvo- 102ν τπιηναι ταηιοοεεεεαι τιłM—S‚pp„ mOαν αο αν Meyd—νν ITsαœeicν. 00 7 uεν εεκρσαάe 6nεεειι ιινσασς29„— us,— nal α 1 deσ σ1α τνQεε αἀ‧ς Teis 6Oetε, d2αεrei 1do⁴das 6 008 —). Bei der Beſchreibung von Rätien u. Vindelicien ſagt er(II, e. 12,§. 3. Siehe Städte), Targaition u. Brigantion liegen an der Rheinquelle.— Er nimmt die Donauquelle unter 300 O. L. u. 46⁰° 20 N. Br. alſo der Rheinquelle benachbart an(II, c. 11,§. 5: 2εᷣασα‿ ν ᷣæνανεοο Torαμα.. 1—„).
7.(21) Nach Dio Caſſius entſpringt der Rhein auf den celtiſchen Alpen nicht weit von Rätien (B. 59, c. 49. 0 d 6-j Piuoe dάsε⁶αασν ⁴‿ ν ενι ντσνμμμιμιανν τν Kelruναeν, d2iνον εε Pauzlag).
S.(28) Amm. Mareellinus läßt den Rhein in Rätien, auf hohen Bergen— auf den Alpen— bei wilden Völkern entſtehen(XV, 10, wo von Galliens Gränzen die Rede iſt, heißt es: qua coeleste suscipit plaustrum— i. e. im N.— a feris gentibus fluentis distinguitur Rheni; ubi oceidentali subjecta est sideri, oceano et altitudine Pirenaei ceingitur, unde ad solis ortus attollitur, aggeribus cedit Alpium Cottiarum. Gallien iſt alſo im O. von den Alpen, im N. vom Rhein, im W. vom Ocean— umgeben. Wir dürfen aus dieſer Angabe wol ſchließen, Amm. Marc. laſſe den Rhein von den Alpen kommen.— XXVIII, 2. At Valentinianus— Rhenum omnem a Raetiarum. exordio ad usque fretalem oceanum magnis molibus communiebat. Rätien liegt auf den Alpen.— XV, 4. Inter montium celsorum anfractus im- mani pulsu Rhenus exoriens—).
9.(29) Nach Auſonius kommt der Rhein aus einer Quelle, während Strabo von mehren ſpricht. Mos. V. 437. Quumque unus de fonte fluas(sc. Rhenus) dicere bieornis.
10.(32) Claudian ſagt, der Rhein entſpringt wie die Donau im hohen Rätien, nahe dem hercy⸗ niſchen Walde.(de b. Get. V. 320:
sublimis in Arcton Prominet Hereyniae confinis Raetia silvae, Quae se Danubii jactat Rhenique parentem.)


