Aufsatz 
Begriff und Grundform der griechischen Periode / von Bernhardt
Entstehung
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Wenn aber mehrere einfache oder erweiterte Perioden ein Ganzes bilden, so erhalten wir Periodenverbindungen oder zusammengesetzte Perioden.

Bei den Alten finden sich die Ausdrücke Gινϑν und Gννεκεεννμςνν x. zu denen die adrοεᷣ᷑s oder deππ³ den Gegensatz bildet. Demetr. de eloc. c. 18 und 36 ist oben schon erwähnt, er stellt die Gυνϑειαοεα der d-‿νν gegenüber, und zwar an der ersten Stelle of- fenbar in dem Sinne, dass αl⁷ die 4νοπι⁴οο(d. h. bei ihm einen längeren Satz s. o.) bedeutet, die ννεεοs ein aus zwei oder mehreren Gliedern bestehendes Ganze, von dem er nur lehrt, dass das zweite oder letzte Glied grösser sein müsse als das erste, oder die vor- nergehenden.(εꝛν Ʒε τααςσς σ⁴υυνοιιτιςσν1αηε⁵ας⁶³⁶οωςι τ τααεᷣνταν 2αννοωνναμαάητεν ν sl- να ντα‿ dςσρο πτεοιον εα τπνοεεμιςες εα dlæ.) Als Beispiel führt er an: od yd 10 sLrey za³α αν, dad³ siνa doα ντα tννμενα. c. 35 sagt er: Gωννιι rou ε φαας ατ(rο 2τέ³Q ενοαι⁶ον ⁵⁴ι⁵ος, Od Su 1O18* εοεο⁴ οω JOeιν Lolνεν, τιοσεα πιεsοσυν, während er c. 16 lehrt: zαννᷣ τπεόdων ας εμ⁴όιαόιι rOαι Gμν έν dυοω 2610ν% οσωνο⁴ εννα, d Hνιααα ε æα ετεαπα⁴εωνν. Er scheint also unter νυσeνιϑεενταοο im Gegensatz zur 100 2οs eine aus zwei Sätzen sich bildende Periode zu ver- stehn, übrigens sind seine Angaben nicht klar.

Der Ausdruck uyesevyuery. findet sich bei Alexander Num. II. l. I. im Gegensatz zur auroxsde und seine Erklärungen sind folgende:

Adrorνε☚ες, dsre 2αιναοας σeνμαi νειν dιdvοeẽ, Guesvp K,t dgre .σ‧έπαςιτs˙εκαρςςειυρντσ ⁶ιασιντηηάαα πινοσς. d. h. also, wenn ein Gedanke in einer Periode abgeschlossen wird, so ist diese aνπαοινπαινε wenn aber zur Ausführung desselben mehrere Perioden dienen, die mit einander zusammenhän- gen, so ist dies eine uvegevyneyy. Er führt fort: deαοντταειςα 1⁴έν eloν Ʒ dνεν Gννέσοω εμαε⁶εμενασι, Oa Soτνe πα&do d ious zæd α»,νιαο πρννꝙ dpt³ radτννν νQυυν Ʒ ατοdοs diraoν νέοανασν dνννεέεεννιμιμννμα§Ʒϑέα uerd ²ννρσυν⁴εσρ guyxelueyt, ds Eᷣxer õrm,. XO Tdο ²τ ασ φρσρν*εααι 2eν 0'*ντμοοασ αάα τυν νρmν 3rαν ϑε rεεαασνς αμν ⁵ανν dgiy d vö⁴οςο έαέεσ ι ⁴ντα, 2Q m§⁶ρ&ρ⁵ων dνταtν 9¹66α go 1 05 Tbyοντοs dαςxig.

Die Anreihung durch Gνυe½³deεναο,wie sie in dem Beispiele durch geschieht, soll also das charakteristische Merkmal einer zusammengesetzten Periode sein. Damit reicht man nicht aus und erhält keinen weiteren Aufschluss über ihre Beschaffenheit. Ueberhaupt führen die Alten die Periodenlehre nicht über die durch Erweiterung entstehenden Formen hin-