Aufsatz 
Begriff und Grundform der griechischen Periode / von Bernhardt
Entstehung
Einzelbild herunterladen

17

Die vier letzten Glieder bilden zwei Paare, durch Vorschiebung periodirt.

Ueber die zerοdeα⁵οο hinaus, lehren die Alten, lässt sich die periodische Symmetrie und der Rhythmus nicht mehr festhalten. Demetr. de eloc. 70 dd ττινταρα οdν ετιmό εντς elyj εʃꝙε Gu⁴ιμμανεεαν. Alexander Numen. I. I. Geυανπινϑσένννται ς ταάε ε πααιιι ευι⁴αυ πη̈εοε⁵εοςοι, deνmꝶ τνπασᷣe νονασ mνν υααααεrοteēναν oiæ brον mQμέεέο⁶⁶ων α dieε- 001νόν sM4¹⁶eα 5xOνασ τ⁴siν.

Wenn man die Ausdrücke ινκάοο, rοενπσοs, eεrοᷣ⁵os auf die ganz bestimmten Formen, in welchen der rειοσπω 2, 3, 4 6 αα angefügt werden, wie das wahrscheinlich ursprünglich geschah, beschränkt, dann hat es einen ganz guten Sinn, das angegebene Maass fest- zusetzen, denn man wird eine durch weitere Glieder in derselben Weise anwachsende Periode nicht leicht für rhythmisch schön halten und auch schwerlich viele Beispiele dafür finden.

Aber die Erweiterung beschränkt sich nicht auf die oben angeführten Fälle, sondern e- ixοmis und 2ulα, oder alle Glieder der Periode können zu gleicher Zeit anwachsen. So theilt sich z. B. in folgenden Perioden jedes Glied zweifach:

Dem. cor. 122. Eretrœ zοααοτα ττοινν ενεαυις d deε aoeiyes 10 dνμμοτανά o‿‿ςσρηε dy⁶οdvν 2εουσνς απ⁶ ⁰ouoe b 81Q dxovra d a0:a, Lx zyς gννοσσσ 20⁴ει⁶οννεμνο eη⁄ ϑʒ⁶ τοις d 2rro⁴ατεινιιααι»νν UνGσ- 20⁴μ⁴εμνοσ. cf. ib. 4. Kdy ⁴⁴ν eAeoesos 100r0Hb eryo 1 πωειπαοασνναμευνα ιμανν 00 Lxon d*εποασσσα τ œσmνοοναυεένα εμι ⁶⁶ εέςος e τιιάνασ εεικνι vιe Jεg œ πηνιαοαεετενιαασι ⁵αάαεςισωeμοαπιeς εέωι c‿̈ναeνα νννασωσ ένεον&uακν

r00. Daraus erklärt sich, warum(icero und Quintilian die zεrτοαα⁴οο abweichend von den

o. a. griechischen Rhetoren als das mittlere Maass der Periode ansehen.

Cic. or. c. 66. constat enim ille ambitus et plena comprehensio e duatuor fere parti- bus, quae membra dicimus, ut et aures impleat et ne brevior sit, duam satis sit neve longior. ihagtam utrumque nonnunquam vel potius saepe accidit, ut aut citius insistendum sit aut lon- gius procedendum. Sed habeo mediocritatis rationem. E quatuor igitur, quasi hexametrorum instar versuum quod sit, constat fere plena comprehensio. OQuint. IX, 4.: Medius nume- rus videntur quatuor, sed recipit frequenter et plura ¹⁰⁹).

Wenn sich ein Theil der Periode dreigliedrig erweitert, so entsteht eine neue Periode, die nur dadurch sich als grösseres Glied einer erweiterten zu erkennen giebt, dass sie eng mit andern einfachen oder doppelten Gliedern verbunden ist.

1⁰) Rhunken ad Aquil. Rom. 18. constat autem ambitus ex duobus membris, ex tribus membris, ex qua- tuor interdum, will nach Mart. Capella lesen: ex quatuor interdum et sex. Da ich keinen Mart. Cap. zur Hand habe, so kann ich darüber nicht urtheilen. 3