Aufsatz 
Begriff und Grundform der griechischen Periode / von Bernhardt
Entstehung
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zurückgelehnt, mit voranstehendem Rumpf und folgender Gliederung, wie sie der historische Stil liebte. Die erste wird von Dionys. dem Lysias vorzugsweise vindicirt(jud. de Lys. c. 67 σeωνσνερέροισασαασ ⁷τ νουμν α στοοννυνησα εeνασααα ⁵εέέςs olxeila dyu nad dvdyxala roĩs dοααυνινς ⁴νοο ναzd πert Ʒυαννε dyνν. doern dαsúrn, Oe6†ραρασςσοπσ 1εν ꝙ†σασιυνqςι dοαασισαανω,& νπꝓπον᷑õuoαlav.), die zweite dem Isocrates(de adm. v. Dem. J. Il.) ¹⁷). 3

Der Begriff einer Grundform schliesst die Nothwendigkeit ein, dass andere Formen sich daraus entwickeln, der Begriff der Periode, als eines rhythmischen Ganzen, dass dies nicht über gewisse Gränzen hinaus geschieht, d. h. nicht über das Maass, das die rhythmische Spannung umschliessen kann.

Aristoteles verfolgt die Periodenentwickelung nicht über die Grundform hinaus. Er gibt an der angeführten Stelle noch die eνκμαœσαα han, die auf Beobachtung der rhythmischen Sym- metrie beruhen. Was sodann der Satz α ναςνα πμέα⁵ισν σmνν ευνν τονς Osodewrεεος εεμνοινινιμυπυνααι zu bedeuten hat, ist nicht klar. C. 8, wo von dem Silbenrhyth- mus der prosaischen Rede gehandelt wird, heisst es, dass der Paeon am Anfang und Ende zu wählen sei, wie man das von Thrasymachus an thue und zwar der erste am Anfang( v v) der vierte(vνν) am Ende. 0Ob er diese rhythmischen Anfänge in der angeführten Stelle versteht, ob er ονα nennt, was Longin regworrol, bleibt zweifelhaft ¹⁸).

Die späteren Rhetoren bilden die Lehre von der Entwickelung der Periode aus, ohne immer so consequent die Aristotelischen Grundbegriffe festzuhalten, wie Longin I. 1., der folgenden allgemeinen Grundsatz aufstellt: A τειισww⁰Q ½ Fðϑ³⁴o 2⁴dXeν Ʒα 100 l, Sre aαd Grον τν vεαορν⁴μιυνιν αμμεο ν ναε ατ σeρνντιιεέιαενν. ds*εεο ydo 700» 71006O O?b ud dππα⁵σo τνννανσσ dντes, ob à mϑπιάοοι εα το⁴ιι Tνννπαό⁶ιπέεένο 05rν m‿ς τυϋqιιμια⁴ειοωυν εἀα τνντννινμόωσ mαε τυυν τεεουονπυν εd μννμος Lger Gdν Jeεrorν τ ππέοαιτενανιάννον.

Er denkt sich offenbar eine Grundform, die durch Anwachsen der einzelnen Glieder sich

17) Müller Littgesch. II, 392 hält die rοmνꝙινν⁷ᷣτ⁹οοο⁶οε für gleichbedeutend mit 2uνκεος, aber dem widersprechen Stellen, wie die oben angeführten. xανος hat einen allgemeineren Sinn, in- dem auch die urrriæ 7r. kyklisch ausgebildet sein kann.

18) Cic. d. or. III, 50. Aristoteles versum in oratione vetat erse, numerum jubet. Fjus auditor Theo- dectes in primis(ut Aristoteles saepe signiſicat) politus scriptor atque astifex, hoc idem et sentit et praecipit. Nur aus dem Begriffe der Alten von der Periode als einem kleineren Ganzen wird es verständlich, dass sie mit solcher Umständlichkeit von den Schluss- und Anfangsfüssen handeln, dass man den, der die erste Anwendung vom Paeon gemacht, den Thrasymachus, nennt. Das sind aber Beweise, mit welcher Sorgfalt auch die prosaische Rede von den Classikern behandelt wurde.