Aufsatz 
Begriff und Grundform der griechischen Periode / von Bernhardt
Entstehung
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nen(d ½, 7⁴ο, ody, das einfache Relativ u. s. f.) Zusammenhang haben.»Hoο6⁶τοωι οσοσεο ¹d'εοσπσοονν ττ⁶⁴εεαιςαςα ist das Beispiel; ein Satz, der sich durch nichts als Glied eines Ganzen zu erkennen gibt, an den sich andere Sätze anreihen können, ohne durch die Structur desselben, oder den Ton der Stimme gefordert zu sein. Das letztere würde der Fall sein, wenn Z. B. das erste Glied einer correlativen Conjunction(ειν, g etc.) in dem Satze vor- käme. So aber können sich Gedanken an Gedanken fügen, ohme dass in der Rede selbst die Nothwendigkeit eines Schlusses und neuen Anhebens gegeben ist).

Auch ein Nebensatz, dem Hauptsatze nahgestellt, ohne durch diesen nothwendig gefor- dert zu sein, ist angereihte Rede. Z. B. αrτa Ʒεναο⁵ανααασ τοσντνσ μ‿το˙ισωυονσσσινι τόιν υ- r6, dsτο ονα⁵εεra dddoον dyæoοis. Ebenso ein Participialsatz, ja Glieder eines Satzes 7. B. ϑε τ̈ sτομιμι ασσαορνμρ Könos ssεraαoνττοεπ̈ντασι τυν EννυQꝛ⁵(εαυ§εαρμ⁴οπν ν τ mmπεςιν ππςεε μάιρσς»⁴αας.v τ τπν⁴ο und ει αιαο»dærag sind angereiht.

»Die gebundne Rede, fährt Aristot. fort, ist die in Perioden. Periode aber nenne ich eine Rede, die Anfang und Ende hat für sich und übersichtlichen Umfang.« éyο d

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³) Ar. 1. 1. 46₰G ε Qεροιέεμέν,‧ 05deget 262ο 2αανα τimνν, d 4 10 πόφmν⁴αση‿νκη oO τεαεααα οιmſ E02% 1, Ʒα9 d1 10 d, 400. und weiter, unten:, 20 40 οεν Ir90vεεν lαe αμν⁶⁸ε εειννmσω⁶⁷ες. Arist. sagt unmittelbar vorher ⁴eέν ον etονεεέν A&ες ονuαV sorl. To⁶ιτο τπ. Sso kommen denn auch bei Herodot ganze Capitel in der oben angegebenen einfach anreihenden Weise Satz für Satz durch 98, 7. etc. an den vor- hergehenden angelehnt vor. Ueberhaupt aber ist diese der Rede des gewöhnlichen Lebens ähnliche Darstellungsform dem leichteren historischen Stil angemessen. Xenophons& Lysias Erzühlungen erhalten dadurch den Hauptreiz schmuckloser Natürlichkeit. Auch die Periodirungen, die damit wech- seln, tragen einen einfachen zwanglosen Character. Eigenthümlich ist diesem Stile namentlich auch die Unterbrechung des periodischen Zusammenhangs durch zwischengeschobene angereihte Sätze. cf. Her. I, 28. X00% Ʒeππυοιέωνον QvϋΤ ⸗HÖακιοσσασνριαινeυν G.+εονσπεααυντιαων ⁷τνρά ⁵ένντ⁶ςσ Avoς oοras 010ενοω ddο KAlwν zœα ‿uxlcν τοdòς ονe dyras on' 5xννε elze ναςσεεοειναρενο d KOO⁵⁴οςσεq elοꝭ ϑ de, 1 6, OO⁴νε ευ. πτεασντσνιασραένισνν ⁹‿ rouτν ναν mQOmεμιιηιτπϊννοι αοωα‿ανυοοε⁶σ, dννιονπσασιες Xdodο deαςςoαςᷣα ν νν, ot dreg er zi ElAddos Gσοσεα ²% οντο τν εονον ετνασο sdvreg, ds eνατs ore dνπκν⁴εοοτο zal dy zal DGAc rd. Wo man den Schluss erwartet, treten andere unorganische Glieder ein, Darauf passt besonders, was Demetr. el. c. 12 sagt: 6Gmνπ ⁴ας σεςειιμιένοις εmυ dAois 1 ⁵α ιmνν mQα. Die Sätze sind wie auf einen Haufen geschüttet.

Die elOαένν ⁴εέεας nennen Cicero«& Cuint. soluta oratio. Dem. I. I. Jονηαάι ν. Aristid. Rhet. 1, 309(Walz IX, p. 403.) unterscheidet 3 Arten der Rede und nennt die erste Gvνvν̈⏑̈ 9, die zweite 1½4 νℳ⁴ι ενν, die dritte æαασα πμρμοο⁷, eine Eintheilung, die auch von Aquila Rom. wiederholt wird(soluta, perpetua& quae ex ambitu constat) und es scheint, dass der Begriff der 4e4νιμαμένν Qwέ*ς der Lehre des Hermog. 7r. 0ο. V. 4. vom U 04.α⅜ zu Grunde liegt, d. h. einer Redeform, in welcher ein Gedanke in seinen verschiedenen Momenten durch lauter kurze Sätze oder Satzglieder ausgeführt wird.

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