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17, 4. Vſque ab vnguiculo ad capillum fummum elt feſtiuiffima. Plauf. Epiſt. 5, I, 17.
5. Erpreſſum ſgnum— eine Statuͤe voller Ausdruk im beſten Geſchmak; an der ſich die Aehnlichkeit des Originals bis zum ge⸗ trofenen ausdruͤkt, Exprimere gebraucht man in der Kunſt bei Abdruͤkken in Wachs, Gyps, Thon u. ſ. w. ganz eigentlich, und in der Fol⸗ ge von ieder Aehnlichkeit, welche die bildenden Kuͤnſte, oder auch die Mahlerei darſtellen. In dieſem Verſtande iſt es dem Adumbrato, d. i. der Zeichnung im Umriſſe entgegengeſezt. Aber von den Werken der Kunſt iſt es auch auf Werke des Geiſtes, des Geſchmaks und der Nachahmung uͤbergegangen. Unſerm li⸗ nius iſt es in dieſem Verſtande ſehr gelaͤufig. Vides quam acuta omnis, quam apta, quam expreſ- ſa; vom guten und ſtarken Ausdrukke in der Poeſie. Epifol. 4, 27, 5. In litteris veteres æmu- latur, exprimit, reddit. Epiſt. 9, 22. Beides die urſpruͤngliche und abgeleitete Bedeutung des Worts iſt älter, als Plinius, ſo wie es auch die Sache iſt. lmago expreſſa in cera ex annu- lo. Plaute Pſeud. I, 1, 54. Nos veri iuris germa- næque iuſtitig ſolidam et expreffam imaginem non tenemus. Cic. offie. 3, 69. 6. 17. Similitu- dinem exprimere ex membris alicuius; vom Mah⸗ ler Plin. 34, 4.
6. Sapie— wird hier vom Geſchmak in der Kunſt gebraucht. ſ. Nr. 7 und 9.
7. Quaatum exo ſapio Dieſe Formel in der Verbindung iſt alt, fuͤr quantopere ege fa- — pio.


