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wiederum jeder Mann wählen oder wie zuerst bestraft werden; nachdem sie aber(am 5. Tage) 180 von jeder Classe(aus den an den vier ersten Tagen Gewählten, deren also mehr als 180 von jeder Classe gewesen sein müssen) ausgewählt hätten, sollten sie die Hälfte davon auslosen und prüfen, diese aber(je 90) sollten das Jahr über BRathsherren sein. Muret
fehlte darin, dass er an der Stelle von νꝙ lesen wollte: G= 90, aber den Sitz des Uebels
hatte er wol richtig bezeichnet. Statt a2X möchte nämlich zu lesen sein ο d. i. π ̈6 τ‿ο y, wie auch in der zu dieser Stelle erhaltenen Glosse die Zahlwörter bald durch Buchstaben bald durch Worte bezeichnet sind. Dann braucht man nicht mit Susemihl qu. cr. I S. 16 42Q⁊ĩ hier auszuscheiden und in a 17 nach srτvνm anzubringen, eben so wenig ρν τ mit demsel- ben nach ντo a 15 oder mit Lambin vor εν ⁷ο G. τοο einzuschieben. dvzes, aber darf nicht mit Schlosser und Susemihl ausgeschieden werden, da es durch ν IvAOxn, im ersten Theile der platonischen Stelle geschützt wird; doch möchte es nicht gerathen sein, sich so an das Wort Platos zu halten, dass man mit Schmidt ν eæn statt 6xAvxQνκς schriebe. Nachdem nun das erste Glied durch das für ½' eingesetzte ον το bezeichnet ist, wird das zweite durch etra, das dritte durch trx, das vierte durch s, das fünfte wieder durch etra an- gereiht. Symmetrisch sind diese fünf(ilieder bei Aristoteles nicht, aber eben so wenig bei Plato Regelmässiger ist bei letzterem nur die Verbindung e— à— 3— It— R. Die eine Abweichung bei Aristoteles, dass er das 4. Glied durch ꝛ statt etra anhängt, erklärt sich 1) durch den näheren Gegensatz zu a 17, 2) dadurch, dass die 4 ersten Glieder näher zusammengehören und das 4. Glied den Schluss der 4 für die Urwahlen bestimmten Tage augiebt. Das gey in a 15 aber hat eine solche Stellung, nämlich bei dem gegensatzlosen 2i5OOVX,", dass es besser sein möchte, nichts Entsprechendes dafür zu suchen, sondern gey 72 fast im selben Sinne wie das blosse †lo zu nehmen, wie Stephanus Thes. L. Gr. lehrt mit der Bemerkung zu Thuk. 7, 55: οꝓ τετρον νε 1A. r. X, ubi valde miror schol. dignum censuisse observatione conjunctionem pev vacare, quam hujus usus sint obvia exempla passim.
Im 2. Glied des aristotelischen Satzes ist ous anstössig; denn 1) sagt Plato selbst nicht, dass man isο; aus jeder Classe an den 4 ersten Tagen wählen solle, er hat für diese Tage überhaupt keine Zahlangabe; dann ist es 2) merkwürdig, den relativen Ausdruck tao; beim 2. Glied zu gebrauchen, da im I. keine Zahl angegeben ist, worauf er sich beziehen könnte (deshalb wollte Muret hier mit gutem Grunde statt N⁴ eine Zahl anbringen). Darum ist mit Nickes, de Ar. politicorum libris p 142 à⁷πς Statt tzouc zu schreiben, entsprechend dem platonischen xντ⁴ aντ νέᷣ˙ειπε u οπνρσ iς vertritt dann das sriävc-νe des ersten Glie- des, dessen ungewöhnliche Stellung vor xᷣναν ον bei Aristoteles weiter nicht auffallen darf, zu- mal bei der ganzen Wahl mehr Zwang als Freiheit waltet, also erstere Vorstellung sich vor- drängt, und durch die innerhalb des 2. Gliedes durch παυ erfolgende Erneuerung des Begriffes klar wird, dass trdvaε, a l5 nur für das 1. Glied gilt; derselbe Umstand, dass dieser Be. griff innerhalb des 2. Gliedes erneuert wird, beweist auch, dass Aristoteles das Wort sn- vaxs- nicht auf das 3. Glied bezogen haben will.


