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übersetzt werden;„ebenso ergiebt es sich als nothwendig, dass man am wenigsten pflegt.“ Susemihl musste also friœra mit Siαpovrigetv verbinden, weil der Vordersatz Gσπε v. r. X ein positives Ergebniss im Nachsatz verlangt. Ferner würde ausreichen obre εν xεi- va oder obre kv,νπνον Wozu diese Hervorhebung des dvxw νœαεv, dazu an so bevorzugter Stelle und an einer solchen Stelle, wo es Missverständnissen leicht ausgesetzt ist, indem man nur zu natürlich imra mit dem gleich darauf folgenden xvasαεον oy verbindet? Ausserdem ist die Nothwendigkeit der Verwässerung der Freundschaft schon b 15. 16 genügend hervor-
gehoben. Bernays übersetzt:„so ergiebt sich auch als nothwendig, dass’ u. w.— 2) ppovrewv mit dem Accusativ heisst erwägen, betrachten ¹); in der Bedeutung für etwas sorgen, etwas pflegen hat es den Genitiv.— 3) Dazu kommt der merkwürdige Satzbau: hv oizciε‿᷑νντα
Object zu Jtaνμονσνιεεοσν, πᷣατte, wenn nicht Subject, so Apposition zu dem in Siαρxρ οννεκν lie- genden unbestimmten Subject, das nachfolgende dion abhängig von aixstérnra:„dass man die gegenseitige Anhänglichkeit pflege, dass nämlich ein Vater die Anhänglichkeit an einen als Sohn u. s. w. pflege.“— 4) zabl ist von Susemihl zu sy xi⁴ olrsia genommen, während es höchstens zum ganzen Satz genommen werden kann, wenn man es nicht zum nächsten Begriff nehmen wili.— 5) Wie steht es mit dem Parallelismus der zwei Glieder des Gleich- nisses?„Wie ein wenig Süssigkeit, mit vielem Wasser vermischt, die Mischung unmerklich macht, ebenso ergiebt sich in einem solchen Staat als nothwendig, dass man die gegenseitige Anhänglichkeit, die von solchen Namen ausgeht, am wenigsten pflegt“ ²). Man erwartet vielmehr, dass riv oixstérnra auf gleicher Linie mit †Xνοραν Subject sei: Wie das wenige Süsse eine matte Mischung hervorbringt, so bewirkt die Angehörigkeit oder Verwandtschaft in einem solchen Staate die geringste Liebe oder Fürsorge.
Die älteren Conjecturen halten meist diesen Parallelismus fest: Camerarius schiebt di ροοπά vor Sdiaρρονναεεν ein; der Sinn davon ist:„ebenso geschieht es, dass die Ange- hörigkeit vertheilt(verwässert) wird, so dassigeringe Fürsorge entsteht.“ Schneider bietet drei Conjecturen, zwei mit Benutzung der des Camerarius, aber alle sind dem Gleichniss entsprechend. Coraes schob eot vor ruv oigernra ein. Leichter möchte es sein, mit Lam- bin xœxa statt«œl vor demselben Worte zu lesen:„Ebenso geschieht es, dass der Vater u. s. w. wegen der auf diesen Namen beruhenden Angehörigkeit in einem solchen Staate am
wenigsten für den Sohn u. s. w. sorgt, was doch sein sollte“ ³). zaταα ν oixνεεοντννννπα
¹) So Hippokrates 280, 42: Es SökRy 2a-xy Lplanral Tis, s A2 555 7d1, Suoriaa en iy d„ ATa.
2²) Der Infinitiv„zu pflegen“ bei Susemihl erweckt die Vorstellung, als ob durch Xvxνεααον eine Förgörnas gestellt werde, während es eine mit Nothwendigkeit eintretende Thatsache einfü hrt: Wie sich das Süsse zum vielen Wasser verhält, so verhält sich notbwendig die Anhänglichkeit zu den vielen Verwandten in einem solchen Staate.
³) Lambin: Sic evenit ut propter conjunctionem et propinquitatem mutuam ex his nominibus profieiscentem minimam curam habeat in tali rei publicae administrandae forma aut pater tanduam ſiliorum aut fllius


