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a) Grundmoränenartige Gebilde b) Verwitterungsboden
in Kunigs Steinbruch Körnung: V des Buntsandsteins bei Obernburg: bei Mömlingen. 27,90% 2 bis 5 mm 21,59% 52,05%. 0,05„ 2„ 62,82% 19,79% 0,05„= 0,01„ V 10,74% 99,74% 99,77%
Es enthält somit bei ungefähr gleichen Mengen von Grand das moränenartige Gebilde mehr feine Teile als der Sandstein-Verwitterungsboden.
Die Verbreitung der Glazialgebilde erstreckt sich über alle Gehänge links vom Maintal. Vorzügliche Aufschlüsse bieten sich dar im Süden von Obernburg an der Strasse nach Wörth, ehe dieselbe die Mümling überschreitet und im Norden der Stadt in einer Reihe von Sandstein- brüchen. In diesen Aufschlüssen zeigt das grundmoränenartige Gebilde überall 3, häuſig aber auch 5 bis über 10 m Mächtigkeit, und seine Verbreitung erstreckt sich über die ganze Höhe der Talwände und greift sogar stellenweise noch auf die Hochfläche selbst über, wird hier allerdings durch die Lössdecke dem Blick entzogen. Es kann demnach die Erscheinung auch hier keine blosse Gehängebildung sein. Die Höhe der linken Wand des Maintales beträgt bei Obernburg etwa 60 m, erreicht aber zwischen der Stadt und demjenigen Punkte, wo sie ihre nordsüdliche Richtung verlässt und unter gleichzeitiger starker Verflachung in westöstliche Richtung übergeht, mehrfach grössere Höhen(bis zu 150 m). Überall nun, wo sich an der- selben künstliche oder natürliche Aufschlüsse darbieten, trifft man auch das Gebilde, meist überlagert von einer lössartigen Masse, welche zwar wegen ihrer Führung von Buntsandstein- schuttstreifen und vereinzelten Geröllen nicht als primärer Löss gedeutet werden kann, trotzdem aber wohl ziemlich hohes Alter besitzen dürfte. Auch südlich vom Nümlingtal zwischen Obernburg und Wörth, sowie an einigen Stellen zwischen Wörth und Miltenberg lassen Steinbrüche mehrfach das Vorhandensein der Erscheinung konstatieren.
26. Wallauermühle bei Mömlingen. Verlässt man das Maintal und folgt dem Laufe der Mümling aufwärts, so findet man an der Wallauermühle bei Mömlingen an der Strasse unter einer 2 m mächtigen Decke von reinem, hier wohl primärem Löss einen glazialen Block- lehm mit bis über metergrossen Buntsandsteingeschieben. Ausserdem konnte bei der Spezial- aufnahme dieses Gebietes die weite Verbreitung ähnlicher Massen an beiden Gehängen des Mümlingtales und deren Nebentäler durch Chelius und Klemm nachgewiesen werden.
27. Mömlingen, Dorndiel und Hainstadt. So fanden sich z. B. bei Dorndiel und Möm- lingen in Nebentälern der Mümling und bei Hainstadt an dem Flusse selbst moränenartige Ablagerungen, von Löss überlagert.
28. Raibach, Breitenbach, Neustadt und Sandbach. Sodann ist, die Mümling weiter abwärts, zwischen Raibach und Breitenbach, in der Nähe von Neustadt, auf einem Hügel, welcher zwischen dem Pitschgrund und dem Breitenbachergrund einen etwa kilometerlangen Talsporn bildet, ein bis zu 3 m müchtiger Geschiebelehm aufgeschlossen. Als dessen Untergrund erkennt man in dem vom Südende von Raibach nach Breitenbach führenden Hohlwege gelbe, feinschichtige, oft etwas schlifflige Pliozänsande, welche scharf gegen jenen absetzen. Nach der Westflanke des Hügels zu keilt sich der Blocklehm allmählich aus und wird im Hohlwege deutlich vom normalen Lössprofil überlagert, sodass er an jenem Gehänge nirgends zu Tage tritt, während auf der Kuppe des Hügels und aut seiner Ostflanke am Pitschbach durch Ab- waschung des Lösses überall der grobe Buntsandsteinschotter blossgelegt worden ist. Einen


