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Reallehramt, unterrichtete 2 ½ Jahre an dem Inſtitut des Dr. Heyden in Frankfurt a. M., privatiſierte 4 Monate in Genf, war 10 Monate Lehrer an dem Privatinſtitute des Lehrers Sturm zu Worms und 13 Monate Vorſtand einer Privatſchule zu Langen, trat am 15. Juni 1856 als proviſoriſcher Lehrer an der hieſigen Nealſchule ein und wurde am 25. Juni 1864 an derſelben definitiv angeſtellt.
10. Dr. Heinrich Diehl, geb. den 8. März 1838 zu Albig, Sohn des Schullehrers Valentin Diehl daſelbſt, beſuchte die höhere Gewerbſchule zu Darmſtadt in den Jahren 1854 und 1855, ſtudierte an der Univerſität Gießen 1856—1858 Mathematik und Naturwiſſenſchaften, machte den Acceß an den Realſchulen zu Darmſtadt und Alzey, wurde am 31. Dezember 1860 hier proviſoriſch angeſtellt und am 30. Juni 1861 an die Realſchule nach Alzey verſetzt, wo er bald darauf ſtarb.
11. Bernhard Berk, geb. den 12. Auguſt 1833 zu Alsfeld, Sohn des Fabrikanten Georg Ludwig Berk daſelbſt, ſtudierte zu Berlin und Gießen Theologie und beſuchte das Predigerſeminar zu Friedberg. Er war Pfarrvicar vom 6. Juni 1858 bis 15. März 1859 zu Ehringhauſen, vom 15. März 1859 bis 1. Juli 1860 Verwalter des Rectorats zu Lauterbach, vom 1. Juli 1860 bis 19. November 1860 Verwalter der 2. Pfarrei zu Alsfeld, vom 19. November 1860 bis 1. Juli 1861 Verwalter der Rectorats⸗ und Mitpredigerſtelle zu Alsfeld. Vom 1. Juli 1861 bis zum 26. November 1862 verſah er proviſoriſch eine Lehrerſtelle an der hieſigen Realſchule, wurde hierauf Pfarrvicar zu Großenbuſeck und durch Allerhöchſtes Decret vom 16. September 1865 zum Pfarrer in Udenhauſen im Kreiſe Alsfeld angeſtellt. Am 22. Januar 1867 wurde er Pfarrer zu Heidelbach, am 22. Juni 1878 Pfarrer zu Romrod und ſtarb daſelbſt am 31. März 1879.
1 12. Ludwig Langrock, geb. den 28. Juli 1838 zu Gedern, Sohn des Apothekers Karl Langrock daſelbſt, ſtudierte zu Gießen 1857— 1859, hierauf zu Göttingen 1860 Theologie und beſuchte 1861— 1862 das Predigerſeminar zu Friedberg. Am 14. November 1862 trat er als proviſoriſcher ordentlicher Lehrer an der hieſigen Realſchule ein und wurde am 14. October 1868 zum definitiven Lehrer an die Realſchule zu Alsfeld und am 26. März 1877 als ſolcher an die Realſchule zu Offenbach verſetzt.
13. Wilhelm Hilß, geb. am 24. Januar 1838 zu Bullau, Sohn des Schullehrers Johannes Hilß daſelbſt, beſuchte das Schullehrerſeminar zu Friedberg von 1857—1859, war hierauf Vicar zu Gerſprenz, vom Mai 1859 bis Herbſt 1862 Lehrer an dem Privatinſtitut von Seiffert und Knies in Hanau, von Herbſt 1862 Lehrer an der 3. Knabenſchule zu Michelſtadt, von 1865 an der 2. und von 1874 an der 1. Mädchenſchule daſelbſt, wurde 1876 zum Oberlehrer ernannt, trat am 18. Mai 1865 zuerſt als proviſoriſcher Hilfslehrer an die hieſige Realſchule und wurde am 25. September 1876 definitiv als ordentlicher Lehrer an derſelben angeſtellt.
14. Dr. Johannes Burger, geb. den 24. Juni 1822 zu Worms, Sohn des Schneidermeiſters Johannes Michael Burger daſelbſt, abſolvierte das Schullehrerſeminar zu Bensheim, ſtudierte nach be⸗ ſtandenem Maturitätsexamen zu Gießen Mathematik und Naturwiſſenſchaften, machte ſeinen Acceß an dem Gymnaſium zu Worms und wirkte an demſelben als Acceſſiſt und Hilfslehrer. Hierauf leitete er die höhere Bürgerſchule zu Oppenheim und wurde durch Allerhöchſtes Decxret am 19. Mai 1858 an dem Gymnaſium zu Worms angeſtellt. Am 23. September 1868 wurde er an die hieſige Realſchule verſetzt.
15. Theophil Becker, geb. den 27. Januar 1844 zu Badenheim, Sohn des Pfarrers Georg Becker zu Leidhecken, ſtudierte zu Gießen Theologie und beſuchte das Predigerſeminar zu Friedberg. Er war hierauf 2 Jahre Hauslehrer in Marktbreit und ½ Jahr Pfarrvicar zu Nieder⸗Ramſtadt. Am 26. November 1868 wurde er proviſoriſch und am 11. November 1869 definitiv zum ordentl. Lehrer an der hieſigen Realſchule ernannt und am 29. September 1876 an die Realſchule zu Darmſtadt verſetzt.
16. Engelbert Heußlein, geb. den 1. Januar 1846 zu Groß⸗Steinheim, Sohn des praktiſchen Arztes und Kreiswundarztes Dr. Engelbert Heußlein daſelbſt, ſtudierte zu Gießen alte Philologie. Hierauf wurde er Privatlehrer im Hauſe der Frau Caſſinone zu Karlsruhe, machte ſeinen Acceß an dem Gymnaſium zu Bensheim, wo er noch 1 ½ Jahr wirkte. Am 28. April 1874 wurde er dann provi⸗ ſoriſch, am 4. September 1874 definitiv als ordentlicher Lehrer an der hieſigen Realſchule angeſtellt.
17. Wilhelm Weis, geb. den 3. Januar 1843 zu Unter⸗Scharbach, Sohn des Schullehrers Georg Weis daſelbſt, beſuchte das Schullehrerſeminar zu Friedberg 1859— 1861, war von 1861—1865 Vicar zu Schönnen, von 1865—1874 Lehrer an der Vorbereitungsſchule zur Realſchule zu Michelſtadt. Am 16. Oktober 1874 wurde er proviſoriſch, am 25. September 1876 definitiv als ordentlicher Lehrer an der hieſigen Realſchule angeſtellt.


