Likôr-, Champagner- und Chokoladefabriken, von Schiffahrts- gesellschaften, von Ausstellungen, vor allem aber auch zahlreiche Bilder und Bildchen, die Szenen aus deutschem Leben in Stadt und Land darstellen.
Neben alledem wurden auch die anderen Formen der An- schauung, die ich oben schilderte(Handlung u. s. w.), verwendet. So erklärt es sich, daß ich in den Klassen des Herrn Rochelle (Sixième bis Quatrième), die ich besuchte, einen Wortschatz vorfand, wie er mir auf der entsprechenden Stufe umfangreicher, sicherer und klarer sonst nirgends begegnete. Ansprechend war auch die Art und Weise, wie die auf den Bildern dargestellten Personen und auch Tiere durch Eingehen auf ihr Tun und Treiben, auf ihr Denken und Fühlen in lebendige Beziehung zu- einander und zu den Schülern gesetzt wurden. In dieser wie in anderer Hinsicht wurde ich des öfteren an Alges Verfahren erinnert. Die grammatische Unterweisung schloß sich zum größten Teil auch an die großen Bilder an. In den Händen der Sextaner fand ich ein Büchlein(E. Rochelle, Vierzig schriftliche Aufgaben für Sextaner. G. Delmas, Bordeaux), dessen UÜbungen hauptsächlich in der geschickt abwechselnden Ergäânzung von fehlenden Satzteilen bestehen. Das Verbum ist dabei immer vorhanden, wenigstens in der Nennform, wie denn der ganze Unterricht sich vor allem auf dem Verbum aufbaut. Man findet in diesem Büchlein und auf eigens zu UÜbungszwecken her- gestellten Postkarten eine Art der UÜbung in der Wiederherstellung von Texten, die den Schülern viel Freude machte. Die Ubung knüpft an das System Gouin an, ist aber nicht so schablonen- haft und trocken wie die Gouinschen Reihen. Sie unterscheidet sich von ihnen vor allem durch humorvolle Illustration und durch anekdotenhafte Ausdrucksweise. Jede derartige UÜbung hat eine Uberschrift, die den Inhalt kurz andeutet, z. B.„Der gute Schüler“, und unter der Übung steht als Moral oder Ergebnis der kleinen Geschichte ein Sprichwort(m obigen Falle: Erst die Arbeit, dann das Spiel). Während in den Ubungsheftchen für Sextaner bei diesen Ubungen das Verbum übrig gelassen und alles andre zu ergänzen ist, sind die illustrierten Ubungspostkarten in zwei Arten hergestellt, deren eine den vollen Text der kleinen Geschichte, deren andere gar keinen Text enthalt.
Man muß gesehen haben, mit welchem freudigen Eifer, besonders aber auch mit welchem sprachlichen Gewinn die Schüler des Herrn Rochelle diese Bildübungen und Bildkarten
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