6) Pfälzer Karlsschüler— Sch.s Urteil über die Pfälzer
J. Simon aus Landau(28. II.— 14. IV. 1771).(S. 352)
G. Ch. Greff von Frankenthal,„Porzellan-Inspektorssohn“ (1. II.— 16. VII. 1773.)(S. 364)
B. Jung aus Pirmasens,„Soldatensohn“(2. X. 74— 15. IV. 77). (S. 370)
G.W.F. Graf v. Leiningen von Grünstadt,„reg. Grafensohn* (10. IV. 1779— 16. IX. 1781).(S. 380)
K. A. B. Kalt von Speyer,„Bisch. Hofrathssohn“(30. VIII. 1782— 3. XI. 1788).(S. 393)
X. v. Rumerskirch von Johanneskirch bei Landau(9. VII. 1791). (S. 412)
A. v. Rumerskirch von Johanneskirch bei Landau(9. VIII. 1791). (S. 412)
Oppidaner:
C. Kuhn von Zweibrücken(7. Okt. 1785) Kunst.(S. 430)
F. v. Sachs von Assenheim(21. Nov. 1787).(S. 435)
B. Röhrich von Stet(t)en in der Pfalz(17. Mai 1789)„Gardist“ Kunst(S. 439)
Friedrich Jakob Boßler(Bosselt falsch, s. unten S....), 16 Jahre alt, von Speyer,„Rathssohn“, Aufn. 6. Jan. 1792, Kupfer-
stecher.(S. 445) Chr. Schröder aus Obermoschel.(S. 448)
A. v. Reischach aus Nußdorf(22. März 1793).(S. 448) J. Matthias Wanzel von Neustadt a. H., Aufn. 25. Juni 1793. (S. 449).
Ein Urteil Schillers über die Pfälzer
Bei P. A. Pauli, Gemälde von Rheinbaiern(Frankenthal 1817) S. 139 findet sich folgendes bisher wohl wenig bekanntes Wort Fr. Schillers:„Euch Pfälzern klebt der Rebmost die Finger zu- sammen und hindert euch an der Autorschaft: im reichen Genuß der herrlichen Gaben der Natur entbehrt ihr gerne die frostigen Blumen der Einbildungskraft!“ Bei welcher Gelegenheit mag sich der Dichter in so wenig schmeichelhafter Weise über uns Pfälzer geäußert haben? Vielleicht in einem Briefe? An Pauli oder Buten- schoen? Daß auch K. J. Weber in seinen Briefen eines in Deutsch- land reisenden Deutschen(S.-A. bei©. Steinel, Eine Rundreise durch die Pfalz zu Großvaters Zeiten S. 53) das Wort Schillers


