Derainsches Haus 9
liche Haus(gen Frankenthal) an seinem Garten erbaute, in sehr freundlichem Verhältnis“. Die Angaben K. Geibs sind für uns um so wertvoller, als dessen„verewigter Vater ein Freund Derheins war“. Dr.M. J. Mörschell in seiner„Geschichte Oggersheims“ (im Verlag des Verfassers 1844) macht sich bereits Geibs Korrektur der Lokaltradition zu eigen(S. 111 f.), wenn er auch den Auf- enthalt Schillers in das Jahr— 1802(!) verlegt. Daß jedoch trotz Geib und Mörschell sich noch auf Jahre hinaus die falsche Über-
Ehemaliges Gasthaus zum Viehhof Photogr. Aufnahme von M. Klaiber&Sohn, Ludwigshafen a. Rh.
lieferung erhielt, das beweist Josef Ranks Büchlein„Schiller- häuser“(Leipzig, F. A. Brockhaus, 1856). Die Schilderung, die‘ er von dem Oggersheimer Schillerhaus entwirft, paßt wieder auf das heute noch erhaltene Derainsche Haus an der Straße nach Frankenthal.„Wer von Mannheim her“, schreibt er S. 10,„die Hauptstraße durch den rheinpfälzischen Ort Oggersheim verfolgt, der trifft gegen Ende desselben, rechter Hand, auf ein ziemlich kleines Haus, das durch einen Garten von der Straße getrennt ist. Der Eingang in das Haus führt durch den Garten, zur Haus-


