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quaeris? Omnia plena pacis, aliter ac mihi Calvena dixerat. Bald darauf beginnt wiederum der Bürgerkrieg. Das zweite Triumphirat wird geſchloſſen, und Roms Macht kehrt ſich vernichtend gegen ſich ſelbſt. Auch in dieſen Kämpfen finden wir überall Deutſche im römiſchen Heere.(Dio 46, 37, 48). Die Geſchichtſchreiber dieſer Zeit ſind zu ſehr mit den innern römiſchen Verhältniſſen beſchäftigt, als daß ſie auf fremde Völker Acht geben. Daher haben wir für dieſen ganzen Zeitraum bis zum Jahre 16 v. Chr. nur gelegentliche Notizen. So— Dio 48, 49, 2: Als Octavian unglücklich gegen Sextus Pom⸗ peius kämpfte, war ſein beſter Feldherr, Agrippa, in Gallien; v0uνα σαἀαάο τς n.⁴ια³—ς eytero. Bei dieſer Gelegenheit ſagt er auch, daß Agrippa deursoos eνν ενυιμσαιον εν ττονέιι über den Rhein gegangen ſei; vergebens ſuchen wir bei ihm nach dem Grunde. Nun ſagt Strabo IV, 3, 4, daß Agrippa die Ubier mit ihrem Willen auf das linke Rheinufer verſetzt habe vgl. Tacit, ann. XII, 27. Dieſes muß er damals(anno 37 v. Chr.) gethan haben; denn bei ſeiner zweiten Anweſenheit in Gallien, anno 19, wird kein Rheinübergang erwähnt. Da die Sueven nach Cäſar IV, 3 die Ubier zinspflichtig gemacht und ihre Macht ge⸗ ſchmälert hatten, da die Ubier ferner IV, 16 den Cäſar um Hülfe gegen den Druck der Sueven bitten, da ſie ihn VI, 9 zu einem Zuge gegen dieſe bewegen wollen, ſo müſſen wir annehmen, daß ſie den Sueven gewichen ſind, gerade ſo wie anno 58 die Uſipeter und Tenc⸗ teren. Römiſche Waffen konnten ſie in der Zeit der Bürgerkriege nicht ſchützen; der verwandte Stamm der Iſtävonen nahm ſich ihrer nicht an, weil die Sigamber die Ubier haßten wegen ihres Anſchluſſes an Cäſar. Deswegen muß ein römiſches Heer über den Rhein, um den Abzug dieſes iſolirten Volkes zu decken; ſie werden aber am linken Rheinufer in der Gegend von Cöln angeſiedelt, damit ſie die Wacht halten ſollen am Rhein gegen ihre Brüder. Das Land der Ubier, das rechte Rheinufer von Neuwied bis über Deutz hinaus, ſcheint größten⸗ theils von den Sueven beſetzt zu ſein. Denn Strabo l. c. weiſt den Sueven faſt das ganze rechte Rheinufer zu, und das in einer Stelle, die er, wie wir weiter unten ſehen werden, aus einem der beſten Schriftſteller der damaligen Zeit geſchöpft hat. An der Grenze der Sueven und Sigambern wird wohl nach der Art der Sueven eine große Strecke Landes unbebaut und unbewohnt geblieben ſein.
Jetzt hören wir wieder mehrere Jahre nichts von Germanien. Als endlich Cäſar Octavianus durch ſeinen Sieg bei Actium den blutigen Bürgerkriegen ein Ende gemacht hatte, läßt er anno 29 den Janustempel ſchließen, obſchon noch mehrere Völker und unter dieſen die Trevirer unterſtützt von Germanen unter Waffen ſtanden. Dieſe wurden von Nonius Gallus unterworfen, vgl. Dio 51, 20, 5. Octavianus triumphirte auch am erſten Tage über einige Germanen und Gallier. Dann heißt es weiter Dio 51, 21, 6): TGιος Kaoiνας roς ε MM.*ʃενοισσννα 5οσω—αe⁴ςο‿ σσιρπσασ̈νασεανιας ατοσςσ ενεαιιςαο α τς εοαν⁵οιςι 1⁶eκ Pyroν επι meοαέ³ςςmαμαννας α(˙εςσααo. Deswegen triumphirte mit dem Cäſar auch Carinas, obgleich dieſer ſelbſt für unfähig zum Staatsdienſte erklärt war, weil ſein Vater von Sulla hingerichtet war. Das muß demnach ein großer Sieg geweſen ſein. Bei den Feſtſpielen kämpfen Dacer gegen Sueven, und da ſagt Dio 51. 22, 6: Die Sueven ſind Celten(ſo be⸗ zeichnet er immer die Germanen, während er die Gallier Galater nennt) und wohnen ſtreng genommen jenſeits des Rheins; aber auch viele andere maßen ſich dieſen Namen Sueven an. Bei der Provinzentheilung zwiſchen Kaiſer und Senat anno 27 erhält Auguſtus ganz Gallien, das in Narbonenſis, Aquitania, Lugdunenſis und Belgica getheilt war. Dio 53, 12, 5 nennt die Bewohner der letzten Provinz Kelrenoi und ſetzt hinzu aod τe α ανπαοια³ει σꝓσσν KsArG„⁴ο τνες, odg d TeOH⁴αυνοοòς νααάαααοιυιm‿ων, τςσσν τμντ ⁷ετο⁶σ τν Kelueη zα-
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