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B. Statiſtik des Beſuchs der Anſtalt.
2 852 uden* F Nach der V Nach deu 5 8 Schulzeit. F 225 abenen deimath. Confeſſionen. 2 S 25 5*— S S Ein⸗ Aus⸗ Prote⸗ Katho⸗ Iſrae⸗ 5 9 ☛ getreten. getreten. beimiſche wärtige. ſtanten. liken. liten. 7l. I. 2 5 20 9 11 15 3 2 15 Cl. II. 33 1 6 34 16 18 29 1 4 28 Cl. III. 41 0 6 41 21 20 31 2 8 35 Schuljahr 18⁄1. Cl. IV. 48 3 4 51 24 27 36 5 10 47 Cl. V 54 2 4 56 35 21 35* 10 11 52 Vorcl. I. 28 0 3 28 22 6 22 2 4 2⁵ Vorcl. II. 20 7 1 27 25 2 15 5 7. 26 Summa: 244 13 29 257 152 105 183 28 46 228
* Darunter ein Mennonit.* Darunter ein deutſch⸗katholiſcher Schüler.
Unſere Anſtalt verließen, nachdem ſie dieſelbe zur Zufriedenheit des Lehrercollegiums durchlaufen, 1. zu Oſtern 1870: 1. Wilhelm Heiß, Sohn des Großh. Reallehrers Herrn J. Heiß zu Alzey. 2. Johann Gauf, Sohn des Schloſſermeiſters Herrn Gauf zu Alzey. 2. im Herbſt 1870: Guſtw Hempfing, Sohn des Lederfabricanten Herrn J. Hempfing zu zey.
C. Zur Chronik der Anſtalt.
Das zurückgelegte Schuljahr war auch für unſre Schule ein vielbewegtes. In den Tagen, als man noch nicht daran glanben mochte, daß Frankreich den Krieg gegen Deutſchland wolle, veranlaßte die Eröffnung der Bahnſtrecke Armsheim⸗Bingen unſre Schule, am 9. Juli bei herrlichem Wetter einen Ausflug nach dem Niederwald zu machen.— Nachdem der Krieg erklärt war, wurde College Pabſt zum Heeresdienſt einberufen. Seine Stelle wurde in der Zeit vom 19. Juli 1870 bis zum 26. Fe⸗ bruar l. J., dem Tage ſeines Wiedereintritts in unſre Schule, von den Collegen vicarirt.— Vorüber⸗ gehende Zeit war unſer Realſchulgebäude als Lazareth eingerichtet. Der Fürſorge des hieſigen Ge⸗ meinderaths und der Großh. Bürgermeiſterei, des hieſigen geſelligen Vereins, der ſein Local zur Her⸗ richtung eines Lazareths darbot, des Großh. Kreisamts Alzey, Großh. Oberſtudiendirection und Großh. Kriegsminiſteriums hatten wir es zu danken, daß unſer Realſchulgebäude wieder rechtzeitig dem Unterrichte eingeräumt wurde. Da das in Alzey hergerichtete Lazarethweſen die hieſige Volksſchule, die ihr Gebäude erſt jetzt wiederbekommen ſoll, und die Realſchule ſchwer getroffen, ſo unterlaſſen wir es nicht, dies hier zu conſtatiren, und um vielleicht etwas dazu beizutragen, daß ähnliche Vorkomm⸗ niſſe in der Folgezeit verhütet werden, bringen wir unſre Erlebniſſe zur Kenntniß derjenigen, welche in dieſen Dingen Rath zu ſchaffen die Neigung und die erforderliche Macht beſitzen. Im Programm des Gymnaſiums zu Saarbrü vom Herbſt 1870 iſt zu leſen, daß dieſe Anſtalt ihren Unterricht ungeſtört abhielt, bis die FranzoſenckSaarbrück beſetzten und eine Chaſſepotkugel in die Quinta einſchlug. Erſt als die Schlacht auf den Spicherer Höhen geſchlagen und Saarbrück von Verwundeten überfüllt war, wurde das genannte Gymnaſium für einige Wochen und für die Dauer der Herbſtferien als Lazareth eingerichtet. Ehe das Winterſemeſter begann, wollten zwar die dortigen Aerzte das Gymnaſium noch länger als Lazareth behalten, allein auf Bericht der Gymnaſialdirection veranlaßte das Königl. Provin⸗


