— 56—
der Gebote. Von der Tugend und chriſtlichen Vollkommenheit. III. Hauptſtück: Von den Gnadenmitteln: Von der Gnade überhaupt, von den Sacramenten und vom Gebete. 2. in der bibliſchen Geſchichte: Das Neue Teſtament.
c. is raelitiſche, 2 St., Rothſchild: 1. Religionslehre: a. Erklärung des neunten und zehnten der Zehngebote. b. Erklärung eines Theils der Pſalmen. 2. Die Geſchichte der Könige in Juda und Ifrael.—
deutſch, 3 St., Weckerling, dann Heuſel, zuletzt Pabſt: Leſen in Wagner's Lehren der Weisheit und Tugend und Müller's Geſchichte des deutſchen Volks. Erklären und Wiederer⸗ zählen der geleſenen Stücke. Ausgewählte Gedichte wurden erklärt und auswendig gelernt. Satzlehre.
Aufſätze..
Tranzöſiſch. 4 St., Heiß: Lectüre: 40 Erzählungen, Parabeln, Geſpräche, Briefe und Ge⸗ dichte aus dem Leſebuch von Lüdecking. Grammatik nach Plötz, Lect. 1—30: Uebungen über die regelmäßige Conjugation; orthographiſche Eigenthümlichkeiten einiger regelmäßigen Verben; die unregel⸗ mäßigen und defectiven Verben; Anwendung von avoir und être; die reflexiven und unperſönlichen Verben; Formenlehre des Subſtantivs. Die franzöſiſchen Stücke wurden mündlich, die deutſchen münd⸗ lich und ſchriftlich überſetzt. Extemporalien.
Geſchichte, 2 St., Weckerling, Weihrich, Becker, Pabſt: Geſchichte des deutſchen Vol⸗ kes von ſeinem erſten Auftreten bis zu den Hohenſtaufen nach David Müller's Geſchichte des deutſchen Volkes. In der Zeit vom Beginn des Krieges bis zu den Herbſtferien wurde die Geſchichte von Preußens Fall, Wiedergeburt, Erhebung und ruhmreicher Abſchüttelung des franzöſiſchen Joches durchgenommen, ebenfalls nach Müllers Geſchichte. Eingehender wurden Stein und Arndt beſprochen.
Geagraphie, 2 St., Schwabe: Europa nach Daniel's Leitfaden, Buch lll. Um die Vor⸗ ſtellung des europäiſchen Gebirgs⸗ und Flußſyſtems klarer zu machen und dem Gedächtniß feſter einzu⸗ prägen, wurden von den Schülern Karten angefertigt.
Rrithmetik, 2 St., Diehl: Die Lehre von den Proportionen und deren Anwendung auf Re⸗ gel⸗de⸗tri⸗Aufgaben. Löſung aller in der IV. Claſſe durch Einheitsrechnung gelösten Rechnungsarten mit Hülfe der Proportionen. Die Miſchungsrechnung. Außerdem wurde der Kettenſatz erklärt und an einer genügenden Anzahl von Beiſpielen eingeübt.
Algebra, 2 St., Diehl: Die Lehre von den entgegengeſetzten Größen; Rechnung mit Poten⸗ zen. Vereinigung von größeren Buchſtabenbrüchen und Reductionen von Brüchen. Zerfällung von Fac⸗ toren.
Geometrie, 2 St., Diehl: Wiederholung des Abſchnittes über die Dreiecke; die Vierecke, vor⸗ zugsweiſe Parallelogramme. Die Linien und die Figuren in und an dem Kreiſe; die Lage der Kreiſe gegeneinander; nach Kambly, bis§. 110.
naturgeſchichte. 2 St, Weihrich, dann Schwabe: Im Sommer: Botanik, Beſtimmen von Pflanzen. Nach Leunis' Leitfaden, 2. Heft. Im Winter: Zoologie, allgemeine Einleitung. Eine Auswahl von wirbelloſen Thieren wurde genauer beſprochen. Vielfache Benutzung des Mikroſkops und der Sammlung mikroſkopiſcher Präparate aus dem Pflanzen⸗ und Thierreich.
Schreiben, 1 St., Heuſel: Schreiben nach Vorlagen.
Freihandzeichnen. 2 St., Walloth: Zeichnen nach Vorlagen
Turnen, 2 St., Pabſt: mit Cl. IV.: Frei⸗ und Ordnungsübungen, Uebungen an den Ge⸗ räthen(nur im Sommer).
Geſang: Siehe Claſſe l.
b. Veſonderer Anterricht der Gymnaſialabtheilung. Gymnaſial⸗Quarta.
Tatein, 5 St., Pabſt, vorübergehend Becker, dann Weckerling, zuletzt wieder Pabſt mit 7 St.: Lectüre: 1. in Wagner's Flores. 2. Cornelius Nepos: Agesilaus, Hamilcar, Themistocles, Miltiades, Aristides. Grammatik: Syntax der Caſus(nach Berger,§. 119—175) nebſt ſchriftlichem Ueberſetzen der ſich darauf beziehenden Stücke der„Aufgaben zur Einübung der lateiniſchen Gramma⸗


